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Alt 02.03.2008, 15:25   #3   Druckbare Version zeigen
Keira weiblich 
Mitglied
Beiträge: 765
Pfeil AW: Rostlöser Zitronensäure

Zitat:
Zitat von xylofottl Beitrag anzeigen
stimmt das so und wie funktioniert's
Es wäre sehr hilfreich, wenn du dein Profil erweitern würdest - und zwar um den Zusatz, der deine aktuelle Schul-/Ausbildung angibt. Denn dann kann dir genauer geholfen werden.
Denn du wirst sicher einsehen, dass man einem Siebtklässler anders helfen sollte als einem Studenten o. Ä.

Allgemein gefragt: Kennst du die Elektrochemie ein bisschen oder eher gar nicht?

Es geht hier um einen Elektrolysenvorgang. Definiert wurde dies bei uns als „eine durch elektrischen Strom erzwungene Redox-Reaktion – dabei sind Oxidation und Reduktion räumlich getrennt; die Spannungsquelle dient als so genannte ‚Elektronenpumpe‘.“

Man braucht eine Elektrolytlösung - z. B. die Zitronensäure -, damit Ionen entstehen und "wandern" können ("Ion" ist übrigens griechisch für "der Wanderer"). Wie bei einer Batterie gibt es einen Pluspol (Anode) und einen Minuspol (Kathode).
Der Vorgang ist ein Redoxsystem.
In der elektrochemischen Spannungsreihe der Metalle sieht man, dass Eisen (=> Rost ist Eisenoxid) edler ist als Zink. Das bedeutet, dass durch die Elektrolyse Zink Elektronen abgibt an das Eisen. Zink geht also in Lösung. Das Eisen aus der Eisenoxidverbindung wird reduziert, d. h., es nimmt Elektronen auf und wird zu elementarem Eisen (=kein Rost mehr). Die Zinkionen lagern sich an dem Eisenstück an und bilden somit die feste Zinkschicht.

Hoffe, ich habe dies einigermaßen verständlich herübergebracht...


PS: Mist, da war ich wohl viel zu langsam beim Schreiben, sodass mir jemand zuvor kommen konnte... Nächstes Mal schrieb ich schneller
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Geändert von Keira (02.03.2008 um 15:28 Uhr) Grund: PS:.
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