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Alt 23.02.2008, 16:33   #1   Druckbare Version zeigen
FrauSoundSo weiblich 
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Themenerstellerin
Beiträge: 77
Spannungen zwischen galvanischen Halbzellen erschließen

Zitat:
Aus den gemessenen Spannungen zweier Zellen, die jeweils ein Redoxpaar gemeinsam haben, lässt sich die Spannung einer dritten Zelle aus den beiden bis jetzt noch nicht kombinierten Redoxpaaren hervorsagen
Ich habe jetzt mal folgendes ausprobiert:
Es gilt ja
U=EAkzeptor-Halbzelle-EDonator-Halbzelle
Gegeben sei die Spannung
U(Zn/Zn2+//Cu/Cu2+)=1,11V und U(Cu/Cu2+//Ag/Ag2+)=0,45V

Dann habe ich einfach folgende Gleichungen aufgestellt, um die Spannung U(Zn/Zn2+//Ag/Ag2+) zu bestimmen:

1,11 = ECu/Cu2+ - EZn/Zn2+
0,45 = EAg/Ag2+ - ECu/Cu2+ |*(-1)


1,11 = ECu/Cu2+ - EZn/Zn2+
-0,45 = -EAg/Ag2+ + ECu/Cu2+

Die untere und die oberen Gleichung werden addiert
0,66 = ECu/Cu2+ - EAg/Ag2+

und wie man sieht, ergibt sich die Spannung zwischen den Redoxpaaren...naja...das ist natürlich falsch, weil Kupfer in diesem fall nicht Akzeptor sondern Donator ist und die Spannung stimmt auch nicht, aber wieso kann man das nicht so rechnen? Und wie kann man stattdessen auf die unbekannte Spannung schließen?
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