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Alt 21.02.2008, 00:50   #1   Druckbare Version zeigen
Godwael Männlich
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Themenersteller
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Blog-Einträge: 12
Hurrikane, Staub und offene Fragen

Die Hurrikan-Saison 2005 war eine der aktivsten und mit dem Sturm Katrina auch eine der zerstörerischsten seit Menschengedenken. Sie lenkte die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den Umstand, dass wir in den nächsten Jahren tendenziell mit aktiveren Jahren rechnen müssen.
Dafür gibt es zwei Gründe: Klimasimulationen zeigen zum einen, dass höhere Durchschnittstemperaturen automatisch zu höheren Wassertemperaturen führen, die wiederum den Wirbelstürmen mehr Energie zuführen. Außerdem machen Atmosphärenforscher in den Datenreihen einen jahrzehntelangen Zyklus der Hurrikanaktivität, der in den letzten Jahrzehnten für weniger Stürme gesorgt hat und jetzt in Richtung höhere Aktivität schwingt.
Die Saisons 2006 und 2007 waren allerdings dann doch glücklicherweise ein ganzes Stück ruhiger als die Wetterdienste vorhergesagt hatten. 2007 war, abgesehen davon, dass es zwei Hurrikane der stärksten Kategorie 5 gab, sogar deutlich unterdurchschnittlich. Das hatte niemand so recht erwartet. Neben Windscherung, ENSO-Variationen und Wassertemperaturen scheint es noch weitere sehr wesentliche Variablen zu geben, die niemand so recht auf der Rechnung hatte.
Jetzt präsentieren Forscher um Amato Evan in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift Geochemistry, Geophysics, Geosystems eine mögliche Antwort. Die wiederum wirft einige grundsätzliche Fragen auf.
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Quelle: Fischblog - Naturwissenschaft und mehr
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