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Alt 19.02.2008, 17:15   #5   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.861
AW: Reaktionsgeschwindigkeit beim verstärkten Schütteln einer Lösung

Zitat:
Zitat von Berty Beitrag anzeigen
was bedeutet i.a.W.?
in anderen Worten
Zitat:
würde sich überhaupt ein konzentrationsgradienten bilden?
wenn du sagst, dass das kupfer immer wieder mit frischer säure in berührung kommt, muss ich dann davon ausgehen, dass die säureteilchen, die jetzt "ganz oben im reagenzglas" sind, gar keine reaktion mit dem kupfer eingehen oder nur sehr langsam zu dem kupferstück gelangen um dort eine reaktion auszulösen?
So ist es. Die Reaktionsgeschwindigkeit wäre in gewisser Weise durch die natürlichen Transportphänomene in dem Medium limitiert.
Zitat:
welche produkte(kupfernitrat?) werden wie wegtransportiert? wieso erhöht sich durch das wegtransportieren die reaktionsgeschwindigkeit? muss ich davon ausgehen, dass die produkte ansonsten an der oberfläche von kupfer dort haften und weitere reaktion an der oberfläche erschweren?
Die Geschwindigeit ist umso grösser, je höher die Konzentration der reagierenden Teilchen ist. Sind alle Teilchen in der unmittelbaren Umgebung zur reagierenden Oberfläche aufgebraucht, kommt die Reaktion (nahezu) zum Erliegen. Nur "nahezu", da natürlich immer neue Teilchen zu der Oberfläche hin diffundieren. Wenn man dem ein bisschen auf die Sprünge hilft (durchmischen), kann die Oberfläche schneller reagieren.
Im vorliegenden Fall ist es nicht so, dass sich Produkte an der Oberfläche festsetzten, die dann eine weitere Reaktion verunmöglichen (da alle Reaktionsprodukte löslich sind). Es gibt aber Beispiele solcher Reaktion - z.B. die Passivierung des Kupfers in hochkonzentrierter HNO3 infolge der Bildung einer unlöslichen CuO Schicht an der Oberfläche.

lg
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"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
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