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Alt 07.02.2008, 21:25   #11   Druckbare Version zeigen
Zerwas weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 3
AW: Chemikalienschutzhandschuhe - woher?

Ich bin bei der Laborarbeit normalerweise auch immer recht vorsichtig und wasche mir auch in regelmäßigen Abständen die Hände, selbst wenn ich nicht bemerkt habe, dass ich was abbekommen habe.

Aber so ganz verhindern kann ich es dann doch nie und manchmal kann man auch nichts dafür oder es war nichts abzusehen, dass doch was danebengeht.

Ich habe im Praktikum im zweiten Semester mal beim Umfüllen von Zentrifugengläschen eine Vollanalyse deren Inhalt aus leckeren Sachen wie Chrom, Zinn und konzentrierten Salzsäure bestand, auf die Hand bekommen - und obwohl ich die Hand sofort abgewaschen habe, hatte ich danach wochenlang einen Ausschlag auf der Hand, der mit Cortisonsalbe behandelt werden musste.

Ich ziehe es vor, derartige Vorkommnisse in Zukunft tunlichst zu vermeiden - selbst wenn ich mit den Handschuhen nicht stundenlang meine Hände in Dichlormethan baden kann, so schützen sie mich doch vor kleineren Kontaminationen.

Es ist nunmal so, dass auch kleine Kontaminationen auf der Haut Schäden anrichten können, vor allem, wenn man diesen über längere Zeit immer wieder ausgesetzt ist - und irgendwann hat man Neurodermitis oder übersensibilisierte Haut und fragt sich, woher es kommt. Ein Spritzer hier, ein Spritzer da und Ende Gelände.

Und es ist klar, dass nicht jeder Handschuh vor allem schützt, daher habe ich mich ja auch vorher kundig gemacht, welcher Handschuh für welches Lösungsmittel geeignet ist (siehe verlinkte Tabelle - für Dichlormethan wären z.B. Handschuhe aus PVA oder Viton geeignet).
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