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Alt 29.01.2008, 16:33   #12   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Themenersteller
Beiträge: 23.863
AW: Elementkorrelationen Sb/Pb/Al in Sediment

Beide Vorschläge sind durchaus praktikabel.
Zitat:
Zitat von bahrmann Beitrag anzeigen
1) Der analytische Ansatz: Wenn du zu wenig Material für eine normale Korngrößenanalyse per Sediementationsanalyse (Köhn) hast, könntest du eine Probe wenigstens unter dem Bino sortieren. Ich würde nach Größe und nach Aussehen/Farbe usw. sortieren. So was machen unsere Präparatoren manchmal für Schwermineralanalytik. Reine Geduldsfrage. Sturheit siegt!
Die gewonnenen Fraktionen könntest du wieder chemisch analysieren bzw. sie vorher mineralogisch ansprechen.
Es gibt ja dann zwei Möglichkeiten : entweder ich finde das Al und das Sb in zwei verschiedenen Fraktionen, oder aber in derselben. Dann müsste man die Fraktionen mineralogisch identifizieren, aber welche Schlussfolgerungen könnten sich daraus ergeben ?
Ausserdem sehe ich da ein praktisches Problem : meine Proben sind allesamt feine braune Pulver, mit dem blossen Auge zumindest kann man keine unterschiedlich gefärbten oder unterschiedlich grosse Teilchen erkennen.
Zitat:
2) Der experimentelle Ansatz: Funktioniert nur wenn du offiziellen Zugang zu dem Bach hast. Du könntest an geeigneter Stelle den Bach absperren bzw. umleiten um im Bachbett einen richtigen Aufschluss anzulegen. Da kannst du dann alles ansprechen und umfangreich beproben.
Was genau meinst du mit "alles ansprechen" - meinst du einfach, dass ich auf dem gesperrtem Abschnitt mehr Material finde und dann wieder ggf unter dem Bino sortiere ?
Zitat:
Für alle Proben, egal wie sie gewonnen wurden, wäre natürlich auch eine Röntgendiffraktometrie gut, um mehr über die Tonminerale zu erfahren. Aber ich glaube das hatten wir schon mal. Du hast keinen Zugang zu Xdiff, oder?

Peter
Mit etwas Glück werde ich demnächst wieder Zugang zur XRD haben, ja.

lg
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"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
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