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Alt 24.01.2008, 20:57   #6   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.862
AW: Ionengleichung

Zitat:
Zitat von Haddu Beitrag anzeigen
Also der Lehrer meinte, dass wenn Natrium mit Salzsäure ragiert, entsteht Natriumclorid und Wasserstoff. Und dann meinte er, es wäre aber Wasser entstanden, weil man die Oxidkruste vom Na nicht weggemacht hat.
Wie ändert sich die Formel bei Natriumoxid?
Die Oxidkruste besteht nicht aus reinem Natriumoxid. Für den Hausgebrauch könnte man das so formulieren (also die Reaktion von Natriumoxid mit Salzsäure):

Na2O + 2 HCl --> 2 NaCl + H2O
Zitat:
Was bedeutet Redoxpotential? Wie ist das von h+? Des hab ich nicht verstanden.
Und was meinen Sie mit das Kupfer in CuO ist bereits Cu II?

Also bei Natriumoxid ist ne Redoxreaktion. Oder nur bei Natrium?
Wenn ihr den Begriff des Redoxpotentials noch nicht gesehen habt : vergiss es für den Augenblick. Man kann die Sache auch so ausdrücken :

Kupfer ist im Gegensatz zu Metallen wie Fe oder Zn ein relativ edles Metall. Das bedeutet, dass das H+ Ion (in der sauren Lösung vorhanden) dem Kupferatom keine Elektronen entreissen kann und es nicht in Cu2+ überführen kann. Daher reagiert Cu nicht mit HCl. Im Kupferoxid, CuO, liegen bereits Cu2+ Ionen vor, gebunden an Oxidionen O2-. Die Salzsäure muss also dort nicht mehr das Kupfer oxidieren, es ist bereits oxidiert.

Zur letzten Frage : wenn "Na2O" (Tino wird mich steinigen) mit HCl reagiert, dann ist das keine Redoxreaktion (erkennbar daran, dass keine Oxidationszahlen ändern). Wenn Na Metall mit HCl oder Wasser reagiert (siehe Gleichungen oben), dann handelt es sich um eine Redoxreaktion.

lg
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"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
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