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Alt 21.01.2008, 21:32   #2   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.861
AW: Anwendungen der Nernst-Gleichung

Zitat:
Zitat von Melli333 Beitrag anzeigen
1) Einie galvanische Zelle besteht aus einer cu/cu2+ Halbzelle (c=0,1mol/l) und einer Ag/Ag+ Halbzelle(c=0,1 mol/l). dann wird soviel Natriumiodid zur Ag-Halbzelle zugegeben, dass die Iodid-Ionenen-Konzentration c(I)=0,1 mol/l beträgt. berechnen sie die zellspannung vor und nach der zugabe von NaI Kl(AgI)=8,5*10^-17 mol²/l². interpertieren sie das ergebnis.
In der Nernst Gleichung steht im log-Term die Konzentration von [Ag+]. Wieviel diese beträgt bei [I-]=0.1 mol/l lässt sich mit Hilfe des Löslichkeitsproduktes doch berechnen. Mithin auch das neue Potential der Zelle.
Zitat:
2) Zur bestimmung des löslichkeitsproduktes von Silberchlorid wurde eine Standardwasserstoffelektrode mit einer silber-halbzelle kombiniert. diese enthält ein silberblech und als elektrolyt eine gesättigte lösung von silberchlorid in verdünnter salzsäure mit pH=1. die spannung dieser galvanischen elle beträgt U=0,281V. berechnen sie das löslichkeitsprodukt Kl(AgCl)
Auch hier stellst du die Nernst Gleichung für die Silberelektrode auf. Im log Term wieder [Ag+]. Das KL=[Ag+][Cl-]. D.h. dass du in der Nernst Gleichung [Ag+] ersetzen kannst durch [Ag+]=KL/[Cl-], wobei [Cl-]=0.1 mol/l, da die Salzsäure einen pH von 1 aufweist (also Konzentration 0.1 mol/l).
Das Potential der Ag/AgCl Elektrode gegenüber der Wasserstoffelektrode ist das Potential der galvanischen Zelle (=angegeben), also anschreiben und nach KL auflösen.

lg

Liebe Grüße, Melli[/QUOTE]
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"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
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