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Alt 16.01.2008, 17:28   #2   Druckbare Version zeigen
Katrin Steiner weiblich 
Mitglied
Beiträge: 37
AW: Verdünnungs- und Kalibrierstrategie

Hallo,

du solltest vielleicht wenigstens kurz erwähnen, wie du misst. UV?
Für UV und eine günstige Strategie müsstest du dann z.Bsp. Dinge wie die spezifische Absorption ungefähr wissen, damit du nicht Standards anmischt, die allesamt mit ihrer gemessenen UV-absortption über den quantfizierbaren Bereich hinausschießen.
Richtigerweise verdünnt man dann alle Standards aus der Stammlösung, um den relativen Fehler gering zu halten.
Im Praktikum an der UNI müssen die Studenten Theophyllin per UV quantifizieren. Stammlösung 150mg/L hat sich bewährt. (Hier auch aufpassen, dass du Stoff-Einwaagen nimmst, die die Genauigkeit der Waage überhaupt zulässt! 150mg/L stellst du sicher genauer her als 1,5mg/10mL)
Unsere 150mg/mL-Stammlösung verdünnen wir dann wie folgt: 1mL ad 50mL (3µg/mL), 2mL ad 50mL (6µg/mL), 3mL ad 50mL (9µg/mL) usw.
Die 1ml, 2mL, 3mL etc. werden natürlich jeweils mit Vollpipette abgemessen. Auch hier gilt, wenn möglich 3mL-Vollpipette statt 3x1mL-Vollpipette (wegen dem relativen Fehler).

Na gut, musst du dich mal genauer äußern,was ihr da wie überhaupt nachweisen sollt...

LG Kat

P.S. Die Rechnerei kann dir keiner abnehmen, Rechnen solltest du schon können
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