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Alt 13.01.2008, 11:53   #7   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Bestimmung des Kalkgehalts in Eierschalen durch Rücktitration

Hallo und willkommen,

Du titrierst ja den Überschuss HCl, der immer noch vorliegt, mit NaOH. Solange HCl vorhanden ist, reagiert NaOH nicht mit dem CaCl2. Erst wenn der EP überschritten ist und du einen grösseren Überschuss NaOH zugibt, kann Ca(OH)2 ausfallen, was aber für das Ergebnis des Versuchs irrelevant ist.

Zur Auswertung des Versuchs.
Es fehlt eine Volumen- oder Konzentrationsangabe zur Natronlauge. Ich mag nicht glauben, dass du "nur" 0.2 ml verbraucht hast.

Du weisst, wie NaOH mit HCl reagiert ?
Aus dem Titrationsverbrauch und der Konzentration der NaOH Lösung kannst du berechnen, wieviel HCl noch unverbraucht in der LöSung war. Da du die Stoffmenge der ursprünglich eingesetzten HCl ebenfalls kennst (Konz. und Vol. sind bekannt), kannst du rechnen (indem du die Differenz der beiden HCl Stoffmengen bildest), wieviel HCl für die Reaktion mit der Eierschale verbraucht worden ist. Bekannt ist auch, wie HCl mit CaCO3 reagiert, du kannst also die Stoffmenge CaCO3 in deiner Probe berechnen und mit der Einwaage vergleichen (% rechnen)


lg
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"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
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