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Alt 09.01.2008, 22:50   #1   Druckbare Version zeigen
Godwael Männlich
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Partnerwahl nach dem Sex und die Rolle der Immungene

Die Weibchen aller lebendgebärenden Lebewesen stehen vor dem gleichen Problem: Im Gegensatz zu Männchen, die ihren Samen wild in der Gegend umherspritzen können, müssen sie mit ihren reproduktiven Ressourcen haushalten. Sie können nur eine begrenzte Anzahl Nachkommen zur Welt bringen und müssen daher deren Vater sehr sorgfältig auswählen um eine optimale genetische Ausstattung des Nachwuchses zu gewährleisten.
Bei den meisten Säugetieren geschieht das über die rigorose Auswahl des Geschlechtspartners: Potentielle Bettgenossen müssen erstmal aufwendig ihre Fitness unter Beweis stellen, bevor die Dame sie ranlässt. Das geschieht über aufwendige Auswahlmechanismen, die bei vielen Arten[1] einen wesentlichen Anteil am Evolutionsgeschehen haben.[2]
Das ist aber nicht die einzige Methode. Bei den madegassischen Mausmakis (Microcebus murinus) paart sich ein Weibchen recht wahllos mit bis zu sieben Männchen und prüft anschließend in aller Ruhe, welches Sperma für ihre Zwecke am geeignetsten ist.
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Quelle: Fischblog - Naturwissenschaft und mehr
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