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Alt 04.01.2008, 17:03   #4   Druckbare Version zeigen
Tino71 Männlich
Moderator
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AW: Interpretation von Wasseranalysen

Wenn man CO2 im Wasser hat, kann bei hoher Konzentration Calcium als Hydrogencarbonat in Lösung gehen, das ohne das Luft-CO2 als CaCO3 als Feststoff ungelöst bliebe - ganz banal. Magnesium macht dieses Spielchen nicht in demselben Maße mit, da die betreffenden Löslichkeitsprodukte von Mg-Carbonat und Mg-Hydrogencarbonat nu eben andere als die der betreffenden Ca-Verbindungen sind. Da im Dolomit im Idealfall c(Mg)=c(Ca) ist, muß, wenn Du einen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Konzentrationen mißt, ja ein Grund dafür gefunden werden. Einer wäre m.E. das Luft-CO2, ein anderer das Vorhandensein von Tonmineralien, die Ca und Mg in unterschiedlichem Maße zurückhalten. Zwei Effekte können sich natürlich auch gegenseitig aufheben und so weiter, sodaß die Rechnung so, wie Du sie aufstellst, trotzdem aufgeht. Ein Beweis ist das allerdings in meinen Augen nicht. Deine Schlußfolgerungen sind schon richtig - aber nur innerhalb eines engen Rahmens von Prämissen, deren Richtigkeit nicht so ohne Weiteres überprüfbar sind. Oder denk ich zu kompliziert?
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Vor dem Gesetz sind alle Katzen grau
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