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Alt 04.01.2008, 16:43   #3   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Themenersteller
Beiträge: 23.861
AW: Interpretation von Wasseranalysen

Danke für die Stellungnahme.
Zitat:
Zitat von Tino71 Beitrag anzeigen
1.) Was ist mit Luftzutritt/-austausch? Der CO2-Gehalt aus der Atmosphäre könnte evtl. eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielen, und zwar sowohl für due Alkalinität/Azidität als auch für die Mengen bzw. das Mengenverhältnis von Mg und Ca.
Kannst du das mal erläutern ? Ich gehe davon aus, dass es sich um Regenwasser handelt, dessen CO2 Gehalt mit dem der Atmosphäre im Gleichgewicht steht, welches mit dem Dolomit in Berührung kommt und diesen alteriert.
Inwiefern kann der Grad der CO2 Sättigung einen Einfluss auf das Mg/Ca Verhältnis nehmen ?
Zitat:
Und wenn der Pyrit schon oxidiert ist (Verwitterungszone), sollte von ausreichend Luftzutritt ausgegangen werden können - oder nicht?
Ja. So stelle ich mir das zumindest mal vor.
Das Wasser, welches an der Atmosphäre O2 und CO2 aufnehmen konnte, fliesst relativ schnell durch Klüfte (in denen sich die genannten Minerale befinden) innerhalb eines Schiefergesteins, welches ansonsten völlig undurchlässig für Wasser ist.
Zitat:
2.) Sind keine silicatischen Minerale in der Umgebung? Keine Tone o. ä.? Die würden alles über den Haufen werfen (--> Ionentauschereingenschaften und so).
Doch, Phyllosilikate aus alteriertem Schiefer hat es auch in diesen Klüften, aber mengenmässig viel weniger als die Carbonate. Kann man die Tatsache, dass meine Rechnung "aufgeht", nicht als Beweis dafür werten, dass die Interaktion zwischen dem Wasser und den Tonen vernachlässigbar ist ?

lg
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"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
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