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Alt 03.01.2008, 14:28   #21   Druckbare Version zeigen
bahrmann  
Mitglied
Beiträge: 40
AW: Fettlösende Substanz zur Kanalreinigung

Hallo Kanalratte,

Mieter sind natürlich immer ein ganz spezielles Problem
Dass du solche Plagegeister hast, erwähntest du nicht
Kenne ich nur zu gut

Versuch doch deinen Mietern die Angelegenheit mit dem reichlichen Gebrauch von Geschirrspülmittel in der Maschine verständlich zu machen.
Da hast du alles in einem:
- warmes bis heißes Wasser,
- etwas Druck von der Pumpe,
- einen Überschuss an Lauge.
Du kannst dich ja mit einer großen Packung Pulver pro Jahr beteiligen, um deine ernsten Absichten zu verdeutlichen.

Ein ganz einfacher Test ist m. A. n. der Zustand der Geschirrspülmaschine selbst. Wenn es im Innenraum, dem Sieb oder an den Dichtungen talkig-fettige Ablagerungen gibt, wird zu wenig Spülmittel verwendet. Dass sich das Zeug genau so auch in den Rohren absetzt, sollte man dem Mieter verbildlichen können.

Jetzt mal ein Bisschen Schleichwerbung (ich habe nix mit der Firma zu tun, sondern kaufe das Zeug im Supermarkt): Mein Favorit ist das Pulver von Calgon. Also nicht das Enthärterzeugs für die Waschmaschine, sondern Pulver für die Geschirrspülmaschine. Reinigt sehr gut. Freunde bemängeln manchmal den Chlorgeruch nach dem Spülen. Aber das ist ja gerade das gute daran

Ansonsten könntest du die Mieter natürlich bitten, am späten Abend, wenn der Abfluss voraussichtlich nicht mehr benutzt wird, zunächst ein paar Liter warmes Wasser durchlaufen zu lassen, damit die Rohre etwas warm werden. Danach müssten sie dann so ca. 1 L 1:3 verdünntes Spüli (warm) mit Schwung reinkippen.
Das sollte eine ausreichende Fettlösekraft haben und noch eine gewisse Zähflüssigkeit. Bei der Dosierung muss man bedenken, dass das Siphonvolumen an dem Rohrreinigungsspiel zunächst nicht teilnimmt.
Zur Abwechslung könnte man es auch mal mit Chlorbleichlauge (Dan Klorix in der blauen 1,5 L Flasche oder Kanister aus dem Baumarkt)pur versuchen. Danach müffelt es aus dem Siphon aber nach Chlor. Ist wirklich nicht jedermanns Sache. Und man darf das Zeug nicht mit starken Säuren in Verbindung bringen, weil sonst freies Chlor entsteht.

Grüße,
Peter
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