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Alt 07.12.2007, 23:30   #1   Druckbare Version zeigen
Godwael Männlich
Moderator
Themenersteller
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Blog-Einträge: 12
Grundchemikalien aus nachwachsenden Rohstoffen

Ich bin natürlich auch gestern wieder mit einem Hintergedanken zur Pressekonferenz gegangen. Diesmal hatte ich das Thema Grundchemikalien aus nachwachsenden Rohstoffen im Blick. Mit Jörg Rothermel von der Fachvereinigung Energie, Klimaschutz und Rohstoffe im VCI hatte ich auch einen geeigneten Gesprächspartner gefunden.
Raps: Nicht nur Öl, sondern haufenweise Biomasse. Bild: Andreas Preuß, pixelio.de
Nahezu die gesamte Palette moderner Industriechemikalien basiert auf einer erstaunlich kleinen Kollektion von organischen Grundstoffen. Aus denen stellt die chemische Industrie von Polymeren bis Pharmazeutika so ziemlich alles dar, was wir täglich so brauchen. Die mengenmäßig bedeutendsten Verbindungen stammen alle aus Erdöl: Ethen und Propen zur Polymerherstellung, dazu Butadien, Benzol, Toluol und Xylol. 15 Millionen Tonnen Öl wurden 2005 in Deutschland zu Industriechemikalien verarbeitet.
Nun ist nicht zu erwarten, dass der Industrie in den nächsten Jahrzehnten das Öl ausgeht. Derzeit gehen nur 6-7 % der Weltproduktion in die chemische Synthese, der Rest wird verbrannt. Die benötigten Mengen sind also vergleichsweise gering, und deswegen wird es auch dann noch Plastiktüten geben, wenn die Ölheizung schon ein Luxus der Reichen geworden ist.
Allerdings werden die Preise für diese Grundchemikalien mit knapper werdendem Öl erheblich steigen, und damit können auch andere Strategien rentabel werden
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Quelle: Fischblog - Naturwissenschaft und mehr
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