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Alt 05.12.2007, 01:11   #2   Druckbare Version zeigen
magician4 Männlich
Mitglied
Beiträge: 6.886
AW: Metalle und Metallhydroxide

die kurze und praezise antwort ist: quantenmechanik.
ok, das ist etwas zu kurz, zugegeben. aber es ist die einzig praezise antwort. dazwischen und einem achselzuckenden "das ist eben so" gibts eine reihe von prinzipien (in der reihe der..nimmt die amphotere eigenschaft...usw..), aber das erklaert eigentlich nichts. auch "die gitterenergien sind so und so hoch usw...solvatationsenthalpie.." bringt wenig, denn es erklaert nicht das zustandekommen der basiswerte.
die genauen eigenschaften der atomsorten, in ihren verbindungen, in ihrem waessrigen verhalten....
... ist am einfachsten zu lernen. und selbst die quantenmechanik erklaert das ganze eher grundsaetzlich, beim konkreten ausrechen chemischen verhaltens steht sie leider noch all zu oft vor dem problem der unglaublich grossen datenmengen die da bearbeitet werden muessten. vor kurzem hat man gerade mal das verhalten des systems "reines neopentan, ein molekuel im vakuum" quantenmechanisch bewaeltigt, und schon das war eine gewaltige leistung. von sowas wie nem ionencocktail in waessriger loesung sind wir immer noch meilenweit entfernt.

einstweilen ists da absehbar dauerhaft einfacher die marotten und persoenlichkeiten der ionensorten ganz schlicht nach altvaetersitte zu akzeptieren - und auswendig zu lernen.

gruss

ingo
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