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Alt 05.11.2007, 22:39   #3   Druckbare Version zeigen
dastefan  
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Beiträge: 4
AW: S/W-Film belichten und entwickeln

Zitat:
Zitat von Auwi Beitrag anzeigen
Im Prinzip liegst Du schon richtig.
AgCl oder AgI sind lichtempfindlich. Bei Lichteinfall wird aus Ag+ metallisches Ag gebildet.
Beim "Entwickeln" wird ausgehend von diesen Keimen umliegendes Ag+ zu Ag reduziert. Wenn man lange genug entwickeln würde, würde alles Ag+ zu Ag werden.Resultat wäre eine schwarze Platte.
Wenn man aber diese Reduktion zu Ag rechtzeitig stoppt, dann bleiben unbelichtete Stellen noch Silberfrei und teilweise belichtete nur wenig geschwärzt.
Damit dieser Zustand dann ins Negativ gerettet werden kann, muß "Fixiert" werden, d.H. das noch vorhandene intakte AgCl muß herausgelöst werden, damit es nicht mehr zu Ag reduziert werden kann.
Vielen Danke schonmal für die Antwort, aber was bei Lichteinfall passiert ist mir noch nicht ganz klar. So wie ich das verstanden habe, bekommt AG+ ein Elektron dazu und wird dadurch zu Ag. Dadurch wird es aber größer und somit kriegt das Ionengitter aus Ag+und Cl-Risse. Löst sich jetzt das komplette Cl-in der Gelatine und auf dem Ag bilden sich Keime? Oder wird im Ionengitter gar nicht das komplette Ag+zu Ag sondern es bilden sich nur Ag-Keime um das eigentliche Ag+ (jetzt alles noch beim Belichten)? Und später wird dann durch den Entwickler das Ag+ zum Teil zu Ag? Und die Keime bringen nur, dass der Entwickler sozusagen "erkennt", welche Ag+ Teile belichtet wurden?
Ich weiß, viele (wahrscheinlich dumme) Fragen, aber ich verstehe das einfach nicht so 100%ig
Wenn sich nochmal jemand Zeit nehmen würde, wäre das sehr, sehr nett!
Viele Grüße
Stefan
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