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Alt 04.11.2007, 13:47   #1   Druckbare Version zeigen
Problembaer  
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Umkristallisation von Benzoesäure

Hallo, in der Schule sollen wir eine mit Aktivkohle verunreinigte Probe von Benzoesäure durch das Verfahren der Umkristallisation reinigen. Dazu sollen noch ein paar Aufgaben erfüllt werden:
(1) Beschreibung der Verfahrens, welche Anforderungen muss das Lösungsmittel erfüllen
(2) Nenne 2 andere Stoffe, die man mithilfe dieses Verfahrens reinigen kann!
(3) Am Ende kann man ja eine "Ausbeute" an Benzoesäure bestimmen, sprich wieviel % der ursprünglich vorhandenen Masse man wieder herstellen konnte. Dabei werden sich sicherlich Verluste ergeben, woran können die liegen? Und, kann man Aussagen zum Reinheitsgrad der Säure machen?

Meine Thesen:
(1) Durch Erwärmung der Lösung wird die Löslichkeit von Benzoesäure drastisch erhöht, dadurch löst sie sich in Wasser, während die Aktivkohle weiterhin unlöslich ist. Das Lösungsmittel muss dabei bei steigender Temperatur die zu reinigende Substanz besser lösen und die verunreinigende Komponente immer noch nicht lösen. Die heiße Lösung wird dann filtriert und anschließend gekühlt, sodass Benzoesäure auskristallisiert, anschließend kann man mit einem Büchnertrichter und der Wasserstrahlpumpe das Wasser weitgehend absaugen, und anschließend die Benzoesäure im Exsikkator trocken. Welche Reaktionen laufen eigentlich im Exsikkator ab?

(2) Gibt es hier Stoffe, die mit großer praktischer Bedeutung auf diese Art und Weise gereinigt werden?

(3) Verluste ergeben sich meiner Meinung nach nur durch Lösungsverluste, denn ein Teil der Benzoesäure bleibt auch in kaltem Wasser gelöst. Gibt es noch andere bedeutende Fehlerquellen? Und wie kann man Aussagen über den Reinheitsgrad der Säure treffen?

Vielen Dank.
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