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Alt 30.10.2007, 14:05   #15   Druckbare Version zeigen
bahrmann  
Mitglied
Beiträge: 40
AW: Flüssiger Stoff, geringere Dichte als Benzin und ineinander unlöslich

Zitat:
Zitat von FK Beitrag anzeigen
Verstehe nicht ganz, warum der Behälter während des Versuchs auf der Waage stehen muss und warum während des Versuchs nachgetankt werden soll.

btw: könnte man nicht den Raum um die Waage mit CO2 fluten?

Gruß,
Franz
Wenn die Anforderungen an die Genauigkeit tatsächlich im mg-Bereich liegen, musst du aber auf die interne Kalibrierung verzichten. Durch den Dichteunterschied der Atmosphäre im Wägeraum und der Luft in dem Raum (im Gehäuse), in dem die internen Prüfgewichte liegen, kommt es sonst zu Fehlern. Also Prüfgewichte kaufen und manuell kalibrieren.


Eine andere Idee: Die meisten Analysewaagen habe noch eine Unterflur-Wägevorrichtung. Sprich unter dem Wägeteller befindet sich ein Haken, an den man Wägegut hängen kann.
Ich stelle mir das so vor: Du nimmst eine Flasche mit durchbohrtem Verschluss. Dadurch führst du deine Kraftstoffleitung bis an den Flaschenboden. Als Leitung nimmst du einen halbwegs steifen Schlauch aus HDPE oder PTFE oder auch ein Kupferrohr (jedenfalls so fest, dass es die Flasche tragen kann und nicht am Haken knickt). Die Leitung wird an der Flasche so befestigt, dass sie die gefüllte Flasche tragen kann (es lebe der Heisskleber). Damit ist sie auch plusminus gasdicht. Die Leitung hängst du direkt, oder mit Hilfe von Draht und Heisskleber an den Haken der Waage. Kurz hinter dem Haken solltest du ein langes Stück von einem sehr flexiblen Schlauch (Silikon) verwenden, um Bewegungen und Vibrationen zu dämpfen. Das Stück muss frei hängen. Danach gehst du wieder auf deine eigentliche Krafstoffleitung und fixierst diese richtig fest und steif an der Waage.
Damit sollte es möglich sein, die Flasche ohne große Störungen zu wägen.
Damit sich in der Flasche kein Unterdruck bildet, der die Benzinentnahme verhindert, kannst du entweder ein großzügiges Luftvolumen vorsehen, oder du bastelst noch einen Siphon (U-Rohr) mit Wasserfüllung dran, der einzelne Luftblasen rein lässt.
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