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Alt 30.10.2007, 12:32   #1   Druckbare Version zeigen
Absinth Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 12
Frage zur Hybridisierung von N2

Hallo,

wir sind in AC1 gerade beim Thema Molekülorbitale.

Genauer gesagt bei der Hybridisierung.

Generell hab ich kein Problem mit der Hybridisierung bei Methan und Co.

Aber warum beim ?


In dem Skript von unserem Prof finde ich keine wirkliche Erklärung, warum hybridisiert wird.
Im Mortimer auch nicht.

Da die Orbitale beim N2 energetisch dichter zusammen liegen, würden sich das { \sigm } 2 und das { \sigm } 3 Orbital überschneiden.
Passiert aber nicht, weil sich 1/3 2pz-2pz Anteil in das 2s-2s Orbital mischt und umgekehrt 1/3 2s-2s Anteil ins 2pz-2pz Orbital.
Also Folge liegen { \sigm } 3 und { \sigm } 2 energetisch dicht untereinander.
Das { \sigm } 2 energetisch günstiger und das { \sigm } 3 ungünstiger wie normalerweise.


Aber warum?

- Wieso liegen die 2p Orbitale beim "N" und bei "O" auf dem gleichen Energie Niveau aber die 2s Orbitale nicht?
- Warum ist das 2s Orbital beim "N" energetisch "ungünstiger" als das 2s vom Sauerstoff?
Ich denke mal, dass das der Grund ist, warum ? nicht hybridisiert wird.

Aber wäre es umgekehrt nicht logischer? Da "O" elektronegativer wie "N" ist und die Orbitale näher am Kern sind?

- Warum interferieren die Wellen des 2s und 2pz Orbitals nur jeweils zu 1/3?


Es muss doch irgendeine Möglichkeit geben, für jedes Molekül ein Orbital Schema aufzustellen ohne es vorher auswendig gelernt zu haben.

Gibts irgendeine Möglichkeit wie ich von den Basisdaten die für alle Moleküle gemeinsam sind zu einer Formulierung kommen kann, die mir für alle Moleküle die Orbitale inkl. eventueller Hybridisierung erkärt?

Es bringt mich ja nicht weiter wenn ich die Hybridisierung vom ? auswenig lerne aber bei einem anderen Molekül wieder nicht wüsste obs hybridisiert wird oder nicht.


Danke schonmal für eure Antworten

Geändert von Absinth (30.10.2007 um 13:00 Uhr)
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