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Alt 18.10.2007, 19:14   #2   Druckbare Version zeigen
Akkordeon1987 weiblich 
Uni-Scout
Beiträge: 2.343
AW: Fragen zur Flammenfärbung

Also ich bin da immer eindeutig "Nasschemiker" sprich auf die Flammenfärbung geb ich nicht allzu viel... Blindproben sind da nämlich ne schöne Sache, aber was ist mit einer realen Probe, wenn wirklich viel rot drin ist... oder viel Natriumionen - ist auch immer mies... mal davon abgesehen find ich nichtmal die Blindprobe hinterm Kobaltglas wieder...
Ich würde nach Möglichkeit neue Magnesiastäbchen nehmen - mit jedem Anfassen trägst du da von deinen Fingern irre Mengen Natriumionen auf... oder was auch geht immer wieder abbrechen, sodass man auch jeweils ein frisches Ende hat und halt möglichst weit hinten anfassen.
Zeit zum Ausglühen halt je nach Bedarf, wenn du z.B. sowieso weißt, dass Natrium drin ist wärs sogar nahezu sinnlos lange zu glühen.
Fand die Vergleichstafeln auch immer net so gut. Sowas muss man halt einfach selbst mal gesehen haben - dein Auge gibt mehr Farbtöne wieder als ein Drucker!
Ansonsten kann man gerade zum Winterhalbjahr noch als Tipp geben (sofern nicht sowieso ein dunkler Raum zur Verfügung steht)
Entweder früh morgends oder abends die Flammenfärbung machen und Licht aus! du willst ja schließlich nicht die Linien der Lampe haben... und die aus dem Sonnenlicht schon garnicht.
Natrium galt bei uns immer als nachgewiesen, wenn man die Substanz auf ein ausgeglühtes Stäbchen gegeben hat und die Farbe für längere Zeit trotzdem wieder da war.
Hab im Spektroskop eigentlich immer noch irgendwelches andere Zeug mit abgebildet (Sonnenlicht usw.). Sowas ist eher als Vorprobe zu deuten finde ich (nur fürs Natrium klappts bombensicher, nur wenn dus drin hast kannste den Nachweis für die anderen meist vergessen... das überdeckt so viel).
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