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Alt 06.10.2007, 16:09   #8   Druckbare Version zeigen
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AW: Minimale Betriebstemperatur eines Bleiakkus

Zitat:
Zitat von ricinus Beitrag anzeigen
Aha, das heisst, dass ich mir den Gedanken, meine teuren Spezialakkus für die Logger durch billigere Autobatterien zu ersetzen, abschminken kann.

lg
Bleiakkus sind im Vergleich des Preis-/Leistungsverhältn. zwar billig, aber eher anfällig im Betrieb.

Gerade Langzeitentladungen werden von 'Autobatterien' nicht vertragen, meist ist schon nach nach wenigen Wochen Schluss(Kapazität knickt ein, Kurzschlüsse in Zellen u.ä.)

Besonders problematisch sind da Tiefentladungen aber auch Überladung bis zur Gasungsspannung mit folgendem Wasserverlust bzw. Bleioxydpartikel die durch die Wasserstoffbläschen verfrachtet werden.

Tiefentladung unter 10,5V führt zu Sulfatierung und Batterieschaden, da das gebildete Bleisulfat die Poren des Trägermaterials zusetzt bzw. durch die Volumenzunahme und Verkrustungen auf den Platten diese zerbröseln...

Stehen halbvoll oder entladene Bleiakkus einige Monate rum sind diese auch nicht mehr zu retten.

Teurere zyklenfeste Akkus für Langzeitentladungen wie die für Solaranlagen haben da eine bis zu vierfache Lebensdauer bei weit höherer nutzbarer Kapazität - also nicht am falschen Ende sparen!
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