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Alt 03.10.2007, 21:00   #11   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.863
AW: Katalysator = Einflussfaktor auf das chemische Gleichgewicht?

Zitat:
Zitat von deniro990 Beitrag anzeigen
Ich würde sagen nein. Die "steady-state"-Näherung ("stationärer Zustand") kenne ich von Reaktionen mit Intermediaten, die sofort weiterragieren, z.B.
{A \rightarrow I \rightarrow C}
mit k1 << k2, so dass der zweite Teilschritt "übergangen" wird, aber egal.
Ich sehe einen kleinen Unterschied, zwischen der Annahme eines stationären Zustandes, und dem was Atkins da macht.

Er nimmt als Beispiel die Reaktionssequenz :

A + B = C + D

C = E + F

und setzt dann die Geschwindigkeitsausdrücke, die sich für d[A]/dt und d[C]/dt gemäss beider Elementarreaktionen ergeben, gleich null. Bei einem einfachen stationären Zustand setzt man für das "Intermediat" d[C]/dt=0. Atkins braucht aber darüberhinaus auch d[A]/dt=0, und A ist kein Intermediat.

Mein Gefühl mag mich täuschen, aber ich fürchte, da ist irgendwo der Wurm drin.

lg

EDIT Die Frage ist doch ob d[A]/dt=d[C]/dt=0 sein muss damit die Konzentrationen [A], [B], [D], [E] und [F] konstant sein können. Also ein System gekoppelter Differentialgleichungen, welches sich nur für gegebene Geschwindigkeitskonstanten entscheiden lässt, nicht aber allgemein. Oder vll hat jmd mehr mathematischen Sachverstand als ich und kann was zum Ausweg aus der Klemme beitragen ?
__________________
"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)

Geändert von ricinus (03.10.2007 um 21:14 Uhr)
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