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Alt 22.09.2007, 16:40   #1   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Themenersteller
Beiträge: 23.863
Zusammensetzung von Eisenoxidniederschlägen

Guten Tag,

ich weiss nicht, wo ich diese Frage einordnen soll, daher stelle ich sie mal hier...

Ich habe Ergebnisse von sequentiellen Extraktionen vorliegen, die an Ausflockungen in einem Minenabwasser vorgenommen worden sind. Diese Ausflockungen sind dort zu beobachten, wo das Abwasser in den Stollen von der Decke rinnt und mit Luft in Berührung kommt.
Ein Königswasseraufschluss zeigt, dass diese Ausflockungen sehr viel Eisen und Mangan enthalten, die Farbe (orange bis schwarz) ist auch ein Hinweis darauf. Wir haben daher erwartet, dass Eisen und Mangan in Form mehr oder weniger amorpher Oxid-hydratniederschläge vorliegen sollte, allerdings bekommt man mit einer Oxalatextraktion ebenso wie mit Wasserstoffperoxid praktisch nichts der beiden Elemente in Lösung.

Die Fragen, die sich uns stellen, sind also folgende :

In welcher Form können Fe und Mn aus einer wässrigen Matrix ausfallen, die weder von Oxalat noch Wasserstoffperoxid angegriffen wird ?
Oder weiss jmd etwas über mögliche Alterungsvorgänge in Fe/Mn reichen Oxidhydratniederschlägen, die eine "Oxalatresistenz" bewirken ?
Können solche Niederschläge etwa im Laufe der Zeit, in Kontakt mir der Luft, derart kristallin werden, dass sie mit Oxalat und Peroxid nicht mehr extrahierbar sind ?

lg
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"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
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