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Alt 05.09.2007, 13:39   #4   Druckbare Version zeigen
DocKarsten Männlich
Mitglied
Beiträge: 47
AW: Haarefärben in die Hose gegangen

Zitat:
Zitat von Paleiko Beitrag anzeigen
Bevor ich Haarfärbemittel mit Methoden der Textilindustrie bekämpfe, würde ich mal bei Leuten fragen, denen sowas sicher öfters passiert: Schick ihn zum Friseur
der wird leider nicht weiterhelfen können...

Außer vielleicht mit der Empfehlung, beim nächsten mal Schutzhandschuhe überzuziehen, bevor man über das frisch angefärbte Haar streicht.

Haarfärbemittel

H. werden unterschieden in Direktfarben und echte Haarfarben.

Bei Direktfarben genügen eine oder mehrere Haarwäschen, um die Farbe wieder zu entfernen. Der Farbstoff ist nur oberflächlich an der Haarsubstanz angelagert, es findet keine chemische Reaktion statt. Für das Haar selbst ist der Vorgang unbedenklich, aber die Der Farbeindruck wird durch Farbmittel (Pigmente) hervorgerufen, welchen, um sie als Mal-F. verwenden zu können, Bindemittel zugemischt sind. Farben leiten sich meist vom A. wird auch als Phenylamin oder Aminobenzol bezeichnet und ist ein wichtiges Zwischenprodukt in der organischen aromatischen Chemie. Anilin ab, das als krebserregend bekannt ist und in kosmetischen Mitteln nicht enthalten sein darf.
Die echten (permanenten) Haarfarben bedienen sich der Oxidationsfärbung.

Bei Zusatz eines Oxidationsmittels verbinden sich Farbzwischenprodukte miteinander, wodurch der eigentliche Farbstoff entsteht. Insb. die Vorbehandlung ist für das Haar schädlich: Das Haar muß mit Alkalien verquollen werden (meist mit A. ist ein farbloses Gas mit stechendem Geruch. Ammoniak), sonst können die Farbzwischenprodukte nicht ins Haarinnere eindringen. Außerdem wird das Haar v.a. durch das Oxidationsmittel - meist 5% W. (Wasserstoffsuperoxid, H2O2) ist in 30-40%iger Lösung stark ätzend.Wasserstoffperoxid - geschädigt, indem dieses die Haarsubstanz angreift.

Noch viel bedenklicher als die negativen Auswirkungen durch H. auf das Haar selbst sind die Nebenwirkungen, die von einigen der Farbzwischenprodukte bekanntgeworden sind. Einige von ihnen sind stark allergen, krebserregend oder mutagen (z.B. Resorcin, Naphthol, Diaminophenole). Zunehmend werden Kollektionen auf Basis von Henna ist ein mehrjähriger Busch. Er wird zwei bis sechs Meter hoch in Kultur aber auf 60 bis 70 cm gehalten. Die Blätter sind gegenständig, glatt, oval gespitzt, sehr kurzstielig. Weiße Blüten sind in Büscheln angeordnet.Henna angeboten.

Dabei muß man unterscheiden zwischen Produkten, denen andere Sammelbezeichnung für lösliche Färbemittel, die den unlöslichen Farbpigmenten (Pigmente) gegenüberstehen. Farbstoffe zur Veränderung des Farbtons beigemischt, und solchen, die durch chemische Synthese modifiziert sind. Beim Bleichen der Haare muß das Haar wie beim Färben Eigenschaften einer Lösung, die mehr negativ geladene Hydroxid-Ionen (OH-) enthält als Protonen (H+).alkalisch aufgelockert werden. Das Oxidationsmittel (W. (Wasserstoffsuperoxid, H2O2) ist in 30-40%iger Lösung stark ätzend.Wasserstoffperoxid) verändert die Haarstruktur besonders bei Wiederholung stark. Das Haar wird u.a. porös, rauh und glanzlos.

Lit.: KATALYSE u.a. (Hrsg.): Chemie im Haushalt, Reinbeck 1984

http://www.umweltlexikon-online.de/fp/archiv/RUBwerkstoffmaterialsubstanz/Haarfaerbemittel.php
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