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Alt 04.09.2007, 00:16   #4   Druckbare Version zeigen
baltic Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.468
AW: Schrägbeziehung im PSE

Zusammengefasst würde ich es so formulieren:
Der Ionenradius des Elements der gleichen Hauptgruppe in der nächsten Periode ist größer. Mit der zunehmenden Ladung in der darauf folgenden Hauptgruppe wird dieser Unterschied wieder ausgeglichen, sodass die Ionenradien der betreffenden Paare sich einander so ähnlich sind.

@Napoleone:
Der Holleman-Wiberg (102. Auflage) sagt noch folgendes:

Li/Mg
-- Li bildet bei der Verbrennung Li2O; Mg entsprechend MgO.
Na hingegen bildet das Peroxid Na2O2
-- Die Carbonate von Li und Mg sind leichter als Na2CO3 thermisch in die Oxide zu überführen.
-- Ähnliche Löslichkeiten der Salze. Z.B. "bemerkenswert bessere" Löslichkeit von LiClO4 und MgClO4 gegenüber NaClO4 in organischen Lösemitteln.
-- Da steht noch mehr, aber das ist zu viel zum zitieren
-- s. S.1264

Be/Al
-- (BeH2)x und (AlH3)x jeweils hochpolymer und kovalent; MgH2 hingegen ionisch
-- Chloride sind Lewis-Säuren und hydrolyseempfindlich. MgCl2 eher salzartig
-- usw... s. S.1218

B/Si
-- Bildung von niedermolekularen Wasserstoffverbindungen: Borane/Silane... Dagegen steht das hochpolymere (AlH3)x
-- Chloride monomer, hydrolyseempfindlich. AlCl3 hingeben polymer
-- Die Oxide bilden amorphe Strukturen (Gläser). Al2O3 hingegen ist gut kristallisierbar
-- Borsäure und Kieselsäure kondensieren leicht. Al(OH)3 "neigt weit weniger zur Kondensation"
-- Bor und Silicium sind harte, schlecht leitende Halbmetalle. Aluminium ist metallisch, gut leitend, dehnbar und niedriger schmelzend
-- s. S.1053

Lg, baltic
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