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Alt 02.09.2007, 14:39   #1   Druckbare Version zeigen
HeinzMeinz  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 11
Galvanische Zelle

Hallo,

bei einem Daniell-Element wird ja bekanntlich ein Zinkhalbelement mit einem Kupferhalbelement verschaltet. Dabei heißt es, dass die Sulfationen (die Anionen) zur Anode wandern und die Zinkionen (Zn2+) und Kupferionen (Cu2+) zur Kathode. Dazwischen ist die Elektrolytbrücke zum Ladungsausgleich.
Nun die Frage: Wandern die Zinkionen ÜBER die Elektrolytbrücke in die Halbzelle des Kupferhalbelements, oder bleiben die Zinkionen in "ihrem" Halbelement mit der Zinkelektrode? Falls die Zinkionen ganz überwandern würden stellt sich für mich die Frage, warum sie sich dann nicht an der Kupferelektrode als Zink abscheiden würde (was ja nicht passiert, oder?).
Die Sulfat-Ionen wandern aber auch von der Kupferhalbzelle in die Zinkhalbzelle über die Elektrolytbrücke, oder? Würde ja auch nichts in punkto Abscheidung passieren.



Dann noch eine zweite kleinere Frage, die nichts damit zu tun hat:

Warum bezeichnet man Ammoniumchlorid als Salz (NH4Cl), wenn doch die Definition von Salzen die ist, dass stets ein Metall mit einem Nichtmetall über eine Ionenbindung verbunden ist. Bei NH4Cl kann ich jedoch kein Metall entdecken. Bitte klärt mich Banause auf.



gruß
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