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Alt 02.05.2004, 01:12   #1   Druckbare Version zeigen
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pKs & Henderson-Hasselbach

Hallo Alle,

ich habe hier gerade eine etwas ältere Klausur vorliegen, die uns unser
Chemielehrer zum Üben mitgegeben hat. Im Materialanhang findet sich eine
Wertetabelle zu der Titration einer unbekannten Dicarbon-Säure (c=?) mit
Natronlauge (c=0,1 mol/l), sowie der entsprechende Graphen zum
Titrationsverlauf. Laut der Aufgabenstellung handelt es sich bei der
unbekannten Säure um eine mehrprotonige Säure, die nicht vollständig
prolysiert.

Ein Teil der Aufgabenstellung ist es nun den pKs-Wert anhand der Lage
des Halbäquivalenzpunktes zu bestimmen - bis hier hin ist mir alles
klar. In der Lösung, die wir dazu von unserem Lehrer bekommen haben,
steht allerdings: Erkennung des pKs-Wertes anhand der Lage des
Halbäquivalenzpunktes (Henderson-Hasselbach-Gleichung).

Den Ansatz mit der Henderson-Hasselbach-Gleichung verstehe ich in diesem
Zusammenhang nicht ganz, schließlich kann man hiermit lediglich
berechnen inwiefern sich der pH-Wert des Puffersystems bei Säure- bzw.
Laugenzugabe verändert, wenn die Konzentration der Säurerestionen und
der Säuremoleküle bekannt ist - was in dem konkreten Beispiel ja nicht
der Fall ist.

Was könnte gemeint sein?

Danke schonmal,

Sebastian

Edit: Mir fällt gerade auf, ich beim Rechnen mit besagter Gleichung noch Probleme habe. Also wenn ich das richtig verstanden habe, lässt sich unter Zuhilfenahme der Puffergleichung bestimmen, inwiefern sich der pH-Wert z.B. einer Säure mit (ich nenne es mal) Pufferpotential bei der Zugabe einer Lauge ändert, oder? Die Gleichung wurde offenbar von dem MWG abgeleitet. Sie lautet:

pH = pKs + lg ( c(Ac-) / c(HAc) )

Lässt sich jetzt damit z.B. bei der Titration von Essigsäure nur der pH-Wert innerhalb des Pufferbereiches (ich hoffe das nennt man so ) oder zu jedem Zeitpunkt der Titration berechnen?

Geändert von Cbn5 (02.05.2004 um 01:20 Uhr)
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