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Alt 20.04.2004, 19:19   #3   Druckbare Version zeigen
zarathustra Männlich
Moderator
Beiträge: 11.536
AW: Die Zukunft der (angehenden) Chemiker

Man sollte sich nicht zu viel aus irgendwelchen Trends o.ä. machen, man kann sicherlich keine ordentlichen Prognosen geben, wie es auf dem Arbeitsmarkt ausieht, wenn man mal fertig ist.
Daher sollte man das studieren, was einem am besten gefällt (ist bei Dir ja eh zu spät, Du hast diese Wahl ja schon hinter Dir ) und sich nicht von irgendwelchen tollen Prognosen beeinflussen lassen.
Übrigens halte ich auch solche Aussagen wie
Zitat:
Er hat dann noch gemeint, dass man im Chemiestudium zum Fachidioten ausgbildet wird und einfach das breitgefächerte Wissen fehlt. So würde man gegen einen Pharmazeuten immer den kürzeren ziehen in der Zukunft.
viel zu pauschal, es kommt immer darauf an, was Du machen willst, wenn es z.B. um reine Synthesechemie geht, ist ein Chemiker sicherlich im Vorteil, beim Design von Wirkstoffen sieht es vielleicht etwas anders aus.
Aber letztlich ist es doch Deine eigene Sache, ob Du ein "Schmalspurstudium" machst, oder nicht. Man kommt im Chemiestudium auch durch, wenn man gerade das Nötigste macht, Du kannst aber auch freiwillig an anderen Lehrveranstaltungen teilnehmen, es hindert Dich keiner daran, Dir z.B. Vorlesungen in Physiologie, Zellbiologie, Biochemie, Mikrobiologie, Pharmakologie und Toxikologie anzuschauen...
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Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!
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