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Alt 11.03.2004, 21:17   #19   Druckbare Version zeigen
minutemen Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.865
Re: dipolmoment und cyclohexan

Zitat:
Zitat von zarathustra
Aber wie sieht es denn dann mit den anderen n-Alkanen aus, müsste doch ähnlich sein (na gut, bis Butan vielleicht nicht und bei den ganz langkettigen auch nicht), Pentan, Heptan und allgemein die Petrolether müssten doch ähnlich metabolisiert werden, oder?
Obwohl noch zu bedenken wäre, ab wann man von einer chronischen Exposition sprechen kann...
petrolether enthält in unterschiedlichen mengen - je nach siedebereich - auch hexan.

n-hexan war jahrzehntelang DAS unpolare lömi schlechthin. dass irgendwann einmal aufallen mußte, dass bei dauerhafter exposition bleibende oder zumindest langwierige schädigungen auftreten, ist klar. bei anderen kettenlängen ist es u.u. nur eine frage der zeit, bis deren chronische giftwirkung aufgezeigt wird. nahm man früher n-hexan, so hat man es flux durch n-heptan ersetzt. ich bezweifle, dass zuvor umfangreichst getestet wurde, ob n-heptan nicht auch der berühmte belzebub ist, mit dem der teufel n-hexan ausgetrieben wurde.

n-hexan wird in regelmäßigen abständen auch eine fruchtschädigende wirkung zugesprochen (die dann ebenso regelmäßig - wahrscheinlich mit den verweis auf methodische fehler oder statistischen spielereien - verneint wird).

ob diese schädigung nun nur bei chronischer exposition erreicht wird oder wie auch immer, im schulbetrieb hat dieses lömi nix mehr verloren.
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