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Alt 04.02.2004, 22:39   #14   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
Re: Oktettregel nur bis Neon?

Zitat:
Zitat von Marvek
Stimmt. Also hat die 1.-3. Periode keine d Orbiatale.

Warum jetzt zum Beispiel Phosphor und Schwefel mit dieser Regel brechen weiss ich nun auch nicht so genau - vermutlich weil sie grösser sind, als die in der 2. Periode, und deshalb mehr an sich ranlassen.
Die brechen keine Regel. Wie schon erwähnt, gilt die Oktettregel für und nur für die zweite Periode.

Schaut mal nach Salpetersäure ./. Phoshorsäure, da wird der Unterschied schnell klar.

Zitat:
Quantenzahlen und Orbitale im Bohrschen Atommodell
In der Elektronenhülle existieren die Elektronen in diskreten Energiezustände.
Man stellt sich vor, daß die Elektronen nur auf bestimmten Bahnen den Atomkern umkreisen können.
Die Gesamtheit der Elektronenbahnen bildet die Atomhülle.
Wir sprechen anstelle von Bahnen daher von Orbitalen.
Die Heisenbergsche Unschärferelation bestimmt deren Breite.

Vier Quantenzahlen charakterisieren die möglichen Energiezustände eines Elektrons in der Elektronenhülle.
Sie beschreiben den diskreten Energiezustand jedes einzelnen Elektrons.
Die Elektronen sind in konzentrischen Schalen angeordnet, die historisch mit den Buchstaben (K- , L- , M- ..) bezeichnet wurden.
Die zugeordnete Haupquantenzahl (n =1, 2, 3 ..) bestimmt den Energiezustand des Elektrons in erster Näherung.
Mit jeder neuen Schale wird im periodischen System der Elemente eine weitere Periode (Zeile) begonnen.
Jede Schale nimmt 2.n² Elektronen auf.

Die Nebenquantenzahl l < n - 1 charakterisiert die Unterteilung innerhalb der durch die Hauptquantenzahl festgelegten Energiebereiche.
Jede Schale ist in weitere Energieniveaus = Nebenquantenzustände mit der Bezeichnung s-, p-, d- und f- Orbital unterteilt.
Die Nebenquantenzahl beschreibt den Bahndrehimpuls der Elektronen.

Die Magnetquantenzahl unterteilt die Bereiche der Nebenquantenzustände in noch geringere Energiebereiche.
Sie kann die Werte - l <m < + l annehmen.
Sie beschreibt das magnetische Moment des umlaufenden Elektrons.

Die Spinquantenzahl s kann für jeden der durch die drei Quantenzahlen beschriebenen Energiezustände zwei Werte + ½ und - ½ annehmen.
Sie beschreibt den Eigendrehimpuls des Elektrons
Bei der Hauptquantenzahl n=3 (3.te Periode) kann die Nebenquantenzahl l <= (n-1) die Werte 0 (=s), 1 (=p) und 2 (=d) annehmen.

Die magnetische Quantenzahl m <= +/- l die Werte :

Code:
n = 3, l = 0, m =  0
Das heisst, es gibt ein 3s-AO.

Code:
n = 3, l = 1, m = -1
n = 3, l = 1, m =  0
n = 3, l = 1, m =  1
Das heisst es gibt drei 3p-AO.

Code:
n = 3, l = 2, m = -2
n = 3, l = 2, m = -1
n = 3, l = 2, m =  0
n = 3, l = 2, m = -1
n = 3, l = 2, m =  1
n = 3, l = 2, m =  2
Das heisst es gibt fünf 3d-AO.

Die vierte Quantenzahl s = +/- 1 besagt das jedes der AO mit zwei Elektronen besetzt werden kann.

(1 + 3 + 5) x 2 = 18 Elektronen passen maximal auf das n = 3 Niveau.

Für n = 3 gilt also die "18-Elektronen-Regel", die in der Komplexchemie ein wichtiges Hilfsmittel ist.

Geändert von bm (04.02.2004 um 22:55 Uhr)
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