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Alt 24.01.2004, 14:19   #1   Druckbare Version zeigen
Thorsten  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 41
Frage Verständnisfrage zu Orbitalen / Grenzflächendiagramme

Hallo.

Ich muss für eine Prüfung Werkstoffkunde üben. Da ergeben sich im
Moment sicher ein paar Fragen, wie diese:

Bis jetzt ging ich davon aus, dass zum Beispiel alle s-Orbitale immer
nur "ein Orbital" haben. Also: 1s ist eine Kugel, 2s auch aber größer.

Jetzt sehe ich im Mortimer auf Seite 79, oben rechts, dass bei 2s
in der Mitte noch ein 1s gezeichnet ist. Bei 3s dann noch zwei
kleine in der Mitte.

Was soll das?

Besteht also ein 2s Orbital aus einer großen Kugel und einer kleinen?
Wie ist es denn bei Helium? Also zwei Elektronen in dem 1s Orbital.
Sind das dann zwei mal die selbe Kugel (von der Größe) die übereinander
liegen?

Die beiden (He) Elektronen unterscheiden sich ja nur durch die letzte
Quantenzahl (Spinquantenzahl): Einmal +1/2 und einmal -1/2. Alle
anderen Quantenzahlen müssen identisch sein. Man könnte ja dabei
auf die Idee kommen, das He schon "zwei s-Orbitale" hat - also zwei
Kugeln.

Irgendwie blicke ich da gerade nicht mehr durch. Zumal wenn ich dann
an zum Beispiel die p-Orbitel denke.

Wobei es bei den p's besser funktioniert:
Es gibt da ja drei Stück (px, py, pz == -1, 0, +1). Wenn ich also auf
2p nur ein Elektron habe, gibt es nur -1 (px) (Spin: -1/2). Das nächste
Elektron geht dann auf 0 und Spin -1/2. Also gibt es dann auch ein
py. Das dritte Elektron "erzeugt" dann pz mit +1 und wieder -1/2.

Beim vierten Elektron auf 2p gibt es dann wieder -1 aber mit +1/2
Dann 0, +1/2 und +1, +1/2 .... also zwei Elektronen pro Orbital.

Aber trotzdem hat doch dann JEDES p-Orbital nur drei "Unterorbitale".
Auch ein 7p hat doch nur diese drei. Folgt ja direkt aus den Quanten-
zahlen...

Wieso hat dann im Mortimer das 2s zwei Kugeln? Auch ein "20s" dürfte
doch nur eine Kugel haben!
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