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Alt 20.12.2003, 15:27   #1   Druckbare Version zeigen
Thorsten  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 41
Schrödinger-Gleichung und Quantenzahlen

So ... dank euch hab ich jetzt die Quantenzahlen verstanden.
Nun ist es ja so, dass diese Quantenzahlen nur eine Erleichterung
für die Chemiker ist - so sehe ich das.

In Wirklichkeit steckt ja was anderes dahinter (wenn ich es richtig
verstanden habe im Buch):

Die Schröder-Gleichung hat mehrere Lösungen, was ja mathematisch
gesehen logisch ist (Fußnote 1). Jede Lösung ergibt eine Funktion,
die eine stehende Welle ergibt.

Nun steht im Buch, dass man die fixen Knoten vorgibt. Wenn ich das
richtig sehe, ist das Wort Knoten wieder als Vereinfachung gedacht,
und kann mit der Frequenz der Funktion gleichgesetzt werden.

Gut. Ich gebe also die Frequenz vor.

Weiterhin steht im Buch, dass ich für die Anzahl der Knoten nun
die Quantenzahlen nehme (zumindest die drei Hauptquantenzahlen).

Ist ja kein Problem, Beispiel: {2,2s,-1,-1/2}

Dann habe ich drei Gleichungen (die aus der Schrödinger-Gleichung
folgen), in denen ich jeweils einmal die 2, 0 und -1 einsetze.

Das ergibt dann drei Funktionen, die mir die Aufenthalswahrscheinlichkeit
grafisch angeben.

Wie das mit der vierten Zahl ist ... im Buch steht man kann nur
ganze Zahlen einsetzen ... keine Ahnung wie das dann gehen soll.

Kann man das so "ganz grob" sagen? Oder liege ich da ganz falsch?

WENN es richtig wäre, dann kann ich doch sagen:
- Meine Schalen sind durch eine Funktion beschriebene Umlaufbahn(en)
- Meine Unterschalen ebenso, jedoch mit einer anderen Funktion
- Die Orbitale wiederum - auch eine andere Funktion

Das heißt ... was man sich so im Chemie Unterricht (oder sonstwo)
zur Vereinfachung ]*vorstellt* sind "einfach" nur Umlaufbahnen
um den Atomkern, die durch die drei Gleichungen die aus der Schrödinger-
Gleichung folgen, beschrieben werden.

Denn durch die deutsche Bezeichnung "Schale" denkt man unweigerlich
an ein in sich abgeschlossenes System ... wie ein Raum pro Schale
oder so.


(Fußnote 1):
... nicht das ich die Schrödinger-Gleichung verstehen würde, oder
lösen könnte. Hab sie mir mal im Physik Buch angesehen, und ich
verstehe das nicht, da man die Gleichung nicht mit Skalaren oder
Vektoren benutzt, sondern statt dessen mit "Operatoren", was mir
nicht einleuchtet. Aber das muss ich auch im Moment (noch) nicht
verstehen
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