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Alt 20.10.2003, 21:43   #1   Druckbare Version zeigen
Kubi Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 1.045
Abituraufgaben

ich habe von einen freund abituraufagben(2001) bekommen ,ihr könnt ja mal rein schauen.


Abiturprüfung 2001
Chemie
als Leistungskursfach

Aufgabe II

1 Die quantitative Elementaranalyse einer organischen Verbindung X ergab, dass diese nur Atome der Elemente Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff enthält. Bei der quantitativen Analyse durch Oxidation von 0,754 g der Verbindung X erhielt man 0,887 g Kohlenstoffdioxid, 0,450 g Wasser und 0,140 g Stickstoff. Die molare Masse der Verbindung X wurde zu 75 g/mol ermittelt.
1.1 Berechnen Sie die Summenformel der Verbindung X! Der Gang der Rechnung muss klar ersichtlich sein. 6 BE
1.2 Die Verbindung X bildet sowohl mit Säuren als auch mit Laugen Salze. Leiten Sie die Strukturformel für die Verbindung X her! Ordnen Sie Substanz der entsprechenden organischen Stoffklasse zu! 4 BE

2.1 Erörtern Sie vergleichend die Basenstärke von Methanamin (Methylamin), Ammoniak und Anilin (Aminobenzol)! 5 BE
2.2 Guanidin HN=C(NH2)2 ist eine starke Base. Begründen Sie diesen Bfund unter Mitverwendung von Grenzstrukturformeln! 4 BE

3 In einer ersten Versuchsreihe wurden gepufferte Harnstofflösungen (Harnstoff ist das Diamid der Kohlensäure) ansteigender Konzentration mit jeweils der gleichen Ureasemenge versetzt. Für jede Lösung wurde die Leitfähigkeitszunahme in dem darauf folgenden Zeitintervall gemessen und daraus die jeweilige Anfangsreaktionsgeschwindigkeit bestimmt. Eine zweite Versuchsreihe wurde in genau der gleichen Weise durchgeführt, nur wurde jeder der Harnstofflösungen eine geringe, jeweils identische Menge Guanidin zugesetzt.
Es ergaben sich folgende Anfangsreaktionsgeschwindigkeiten (RG):

c(Harnstoff);
[c] = mmol / l RG in relativen Einheiten
1. Versuchsreihe
RG in relativen Einheiten
2. Versuchsreihe

1 4,0 2,2
2 5,8 3,6
3 6,8 4,4
4 7,6 5,0
5 8,3 5,4
6 8,7 5,7
10 9,9 6,1
15 10,0 6,3
20 10,0 6,3



3.1
Geben, Sie an, weshalb sich die Leitfähigkeit der Harnstofflösung nach dem Zusatz von Urease verändert, und formulieren Sie die Gleichungen der Reaktionen, die für diese Leitfähigkeitszunahme verantwortlich sind! 4 BE
3.2 Erstellen sie ,unter Verwendung der gegebenen Werte eine beschriftete Grafik und tragen Sie in dieser die Michaeliskonstanten KM(1) und KM(2) der beiden Versuchsreihen ein!. 5 BE
3.3 Entscheiden Sie, ausgehend von den Ergebnissen der Aufgabe 3.2, ob es sich bei der beobachteten Hemmung um eine kompetitive Hemmung handelt! Begründen Sie Ihre Entscheidung! 4 BE

4 Gegeben ist ein Mol eines Trisaccharids. Bei dessen vollständiger Hydrolyse erhält man 1 mol D-Fructose und 2 mol D-Glucose. Führt man unter geeigneten Bedingungen eine partielle Hydrolyse durch, erhält man 1 mol Saccharose und 1 mol D-Glucose. Ändert man bei der partiellen Hydrolyse die Versuchsbedingungen, so erhält man als Produkte 1 mol eines weiteren Disaccharids und 1 mol D-Glucose.
Bei der hydrolytischen Spaltung der beiden Disaccharide erhält man jeweils das gleiche Gemisch von Monosacchariden. Im zweiten Disaccharid ist im Gegensatz zur Saccharose das C3-Atom der Fructose in -glykosidische Bindung einbezogen.
4.1 Stellen Sie aufgrund dieser Angaben für die Moleküle der beiden Disaccharide und das Molekül des Trisaccharids die Strukturformeln (Haworth-Projektionsformeln) auf! 6 BE
4.2 Mit den beiden Disacchariden und dem Trisaccharid wird in drei getrennten Versuchen jeweils die Fehling-Probe durchgeführt. Beschreiben Sie die Durchführung der Fehling-Probe und geben Sie Versuchsbeobachtungen bei den drei Experimenten an! Begründen die Versuchsergebnisse aus den Molekülstrukturen! Bei positivem Verlauf der Probe sind bei den Erläuterungen Strukturformeln einzubeziehen. 12 BE
__________________
Mfg Dennis
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