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Alt 19.09.2003, 13:05   #15   Druckbare Version zeigen
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Im 1. und 2. Semester 3 mal pro Woche von 14-18 Uhr, aber das ist von Uni zu Uni total verschieden. Im 2. Semester hatten wir dann keine Allgemeine Chemie mehr, sondern Anorganische, das sogenannte Ionenlotto. Das 3. Semester haben wir jeden Tag von 14-18 Uhr. Anorganische Chemie 3 mal in der Woche, 2 mal Physikalische Chemie und noch einmal vormittags 4 Stunden Physik-Praktikum. Das zeitaufwendigste, finde ich, ist nicht das rumexperementieren, sondern das Vorbereiten auf die Versuche. In allgemeiner Chemie haben wir 2 Versuchshefte bekommen und wir wußten direkt, an welchem Tag wir welche Versuche machen müssen. In anorganischer Chemie hatten wir 3X4 Stunden Zeit für ca 20 (+/- 3) Versuche, mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Der 1. Pack Versuche war z.B. die 1-3. Hauptgruppe. Dann mussten wir eine Analyse machen (2x4 Stunden Zeit), in denen die Elemente der 1-3. Hauptgruppe in unterschiedlicher Form enthalten waren. Und dann gabs den Versuchspack für die nächsten paar Gruppen und immer so weiter. Am Ende müssen wir dann eine Analyse machen, die ohne Fehler bestanden werden muss. Für die haben wir 3x4 Stunden Zeit. Außerdem haben wir noch ca 2 Wochen Blockpraktikum in Analytischer Chemie. Titrieren bis zum Abwinken usw. Gerade Im 1. Semester hast du dann halt oft Versuche, wo du in der Theorie noch gar nicht so weit bist. Wir wurden aber bei jedem Versuch von den Laborassistenten oder vom Prof ausgefragt und wenn wir die Theorie nicht konnten, wieder nach Hause geschickt. Die Protokolle dann noch schreiben, ist meiner Meinung nach das kleinere Übel.

Mfg

Hf
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