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Alt 31.08.2003, 13:35   #6   Druckbare Version zeigen
hippie Männlich
Mitglied
Beiträge: 5.283
Schon sehr früh (17./18. Jhdt.!) haben Wissenschaftler (Boyle, Gay-Lussac, Amontons, Avogadro, Lavoisier u.v.m) erkannt, dass gleiche Volumina Gas bei gleicher Temperatur/Druck die gleiche Anzahl an Teilchen besitzen.
Da man größere Gasvolumina recht einfach wiegen kann, konnte man so schon Molmassenunterschiede feststellen.
In moderner Schreibweise sieht die Abhängigkeit folgendermaßen aus pV=nRT (-> allgemeines Gasgesetz) mit p=Druck in kPa, V=Volumen in L, n=Stoffmenge in mol, R=Gaskonstante (8,315 kPa*L/(mol*K)) und T=Temperatur in K.

Die genaue Anzahl von Teilchen in einem mol (Avogadro-Konstante, auch Lohschmidtsche Zahl ~6*1023) wurde allerdings erst viel später bestimmt.

Etwas später (Anfang 19. Jhdt.) fand Faraday eine Stoffmengenabhängigkeit bei der Elektrolyse: Die Stoffmenge die an den Elektroden abgeschieden wird ist proportional zu Stromstärke I, der Zeit t und einem Stoffabhängigen Proportionalitätsfaktor A, dem sogenannten elektrochemischen Äquivalent:
n=A*I*t (-> Faradaysches Gesetz).

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hippie
Erwin kann mit seinem Psi/kalkulieren wie noch nie/doch wird jeder leicht einsehn/Psi lässt sich nicht recht verstehn -- E. Hückel
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