Anzeige


Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 27.05.2003, 21:53   #19   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.171
Zitat:
Der Praktiker liebt es nicht, seine Lösungen immer genau zu temperieren, damit er weiß, wieviel Gramm sich zurzeit in einem Liter befinden...
Auch das ist ein Problem :

Man verlangt einen Titer aus einem Kessel, T z.B. 60°C, Volumen sei 15000 l.

Bis die Probe im Analytik-Labor ist, ist T = 40°C, wenn die gerade "Pause" steht die Probe nochmals eine halbe Stunde. Wenn man Glück hat kommt es zu keinen Ausfällungen; T = RT.

Dann wird also ein Titer gemacht, ohne Berücksichtung der Volumenänderung T = 60°->RT.

Um eine repräsentative Probenahme zu gewährleisten, wird der Kessel vor der Probenahme volltourig gerührt, Rührer abgestellt, Probenahme.

Leider wird dabei oft viel Luft eingerührt (Schaumbildung), eine Volumenzunahme um 2 - 3 m^3 (bei einem 18 m^3 Kessel, das heisst das tatsächliche Kesselvolumen beträgt ev. nur 13000 l) ist durchaus üblich. Der Schaum ist im Analytiklabor natürlich weg.

Und was fange ich dann mit dem Analysen-Wert an?

Zitat:
Daher: Massenprozent. Ab auf die Waage und fertig...
Wenn das immer ginge...
bm ist offline   Mit Zitat antworten
 


Anzeige