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Alt 24.05.2003, 16:01   #9   Druckbare Version zeigen
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Zitat:
Originalnachricht erstellt von Gamma7
Die Hydroniumionen habe einen kleineren Ionenradius
als die Na-Ionen, daher ihre bessere Beweglichkeit.
Vorsicht! Kleine Ionen erzeugen ein größeres elektrisches Feld als große, haben daher größere Solvathüllen. Entscheident für die Betrachtung ist also der hydrodynamische Radius.
Das Proton besitzt trotz seiner Kleinheit eine sehr große molare Leitfähigkeit. Nach dem Grotthuß-Mechanismus bewegen sich keine einzelnen solvatisierten Protonen durch die Lösung, sondern der Transport der Ladung geht so von statten wie Du ihn unten beschrieben hast.

Zitat:
Das H+ - Ion springt quasi an die eine
Seite eines H2O -Moleküls, und an der
anderen Seite springt ein anderes H+ wieder
heraus und vergreift sich am Nachbar - H2O.
Das Spiel wiederholt sich quasi als 'durchgehender
Impuls' von der einen Elektrode zur anderen.

Das beschleunigt den Ladungstransport ungemein und
somit verbessert sich die Leitfähigkeit immens..
Genau, diesem Mechanismus liegt der Tunneleffekt, also ein quantenmechanischer Effekt zugrunde.

Die Leitfähigkeit ist dann durch die Geschwindigkeit bestimmt, mit der die Wassermoleküle durch Rotation eine geeignete Position einnehmen können, um ein Proton aufzunehmen oder abzugeben.

Geändert von Last of the Sane (24.05.2003 um 16:25 Uhr)
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