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Alt 02.04.2003, 14:45   #2   Druckbare Version zeigen
upsidedown Männlich
Moderator
Beiträge: 7.640
Ich bin zwar kein Chemiker, aber...

...ein bischen was dazu kann ich dir wohl schon mitgeben:

- Zum Anfang des Studiums ist das weniger ein Problem - zu den Grundlagen gibt es wirklich genug gute (meistens übersetzte) Bücher.

- Englische Fachtexte sind ausgesprochen einfach zu lesen. Der Schreibstil ist sehr amerikanisch geprägt, also sprachlich sehr unkompliziert gehalten. Das ist auch sehr angenehm, da man trotzdem im Englischen sehr präzise formulieren kann ohne das sich da solche Monstersätze auftürmen wie das im Deutschen gerne gemacht wird. Diesen gerne frabrizierten "Ein Satz = Ein Absatz" Stil wirst du nur ausgesprochen selten finden. Ich kann mich jedenfalls an kein Buch erinnern wo mir sowas an mehr als ein oder zwei Stellen aufgefallen wäre.

Was auch dazu kommt: Wenn man etwas Übung im Lesen hat dann hört man sehr schnell auf zu übersetzen, man liest das einfach in einer anderen Sprache. Dadurch wird das Arbeiten wesentlich flüssiger. Mir geht mittlerweile jedenfalls so das ich echt überlegen muss ob ich was auf deutsch oder auf englisch gelesen habe - und ich hab in der Schule alles andere als in Englisch geglänzt.

Ganz wichtig: Eine Sprache lernt man indem man sie benutzt. Zum Beispiel in dem man sich ein gutes Buch schnappt (wenn man sich den Einstieg einfacher machen will kann man auch sehr schön eins nehmen das man schon auf Deutsch gelesen hat und sich danach dann das Original reinziehen). Filme im Original gucken (vor allem hören) ist auch eine sehr wirksame Methode - ist in Zeiten des Internets auch kein Problem mehr. Und wenns ums fachliche geht: Einfach mal aus Neugierde in Bücher reingucken deren Inhalt man nicht zwingend bis morgen können muss ist auch nicht verkehrt.

Ich hoff ich konnte dir ein kleines bischen von deinem Horror nehmen
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