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Alt 20.03.2001, 22:55   #2   Druckbare Version zeigen
No Regrets  
Moderator
Beiträge: 3.073
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Pfeil

Soviele Fragen, dan wollen wir mal einen Anfang machen.

Hexagonale (a) und kubische (b) dichteste Kugelpackung (der Abstand identischer Schichten ist durch den Pfeil angedeutet) [HoWi] Tipp von mir: Murmeln aus dem Keller holen und beide Strukturen mal nachbauen (kein Scherz!!) Nur so sieht man die Tetraeder- und Oktaederlücken

<IMG SRC="http://fachschaft.chemie.uni-dortmund.de/user/mschlues/abc.gif" border=0>
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Kubisch-flächenzentrierte und -raumzentrierte Packung. Die Massenschwerpunkte einer "kubisch-flächenzenrierten Kugelpackung" (a), bei der die Kugeln die Ecken sowie Flächenmitten eines Würfels bezetzen, bzw. einer "kubisch-innenzentrierten Kugelpackung", bei der die Kugeln die Ecken und die Raummitte eines Würfels besetzten, sind hier wiedergegeben.
kubisch-flächenzenrierten Kugelpackung gleich kubisch-dichteste Kugelpackung [HoWi]

<IMG SRC="http://fachschaft.chemie.uni-dortmund.de/user/mschlues/flache.gif" border=0>
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Natriumchloridstruktur Jedes Natrium-Ion ist dabei oktaedrisch von 6 Chlorid-Ionen und jedes Chlorid-Ion oktaedrisch von 6 Natrium-Ionen umgeben ("koordiniert"). Im gewählten Raumausschnitt besetzen die Chlorid-Ionen die Ecken und Flächenmitten, die Natrium-Ionen die Kantenmitten sowie die Raummittedes Würfels. [HoWi]

<IMG SRC="http://fachschaft.chemie.uni-dortmund.de/user/mschlues/nacl.gif" border=0>

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Perowskit Struktur In der Perowskit Struktur CaTiO3 bilden die Ionen Ca2+ und O2- zusammen eine kubisch-dichteste Packung, in deren O6 Oktaeder-Lücken die kleinen Ti4+ -Ionen untergebracht sind. [HoWi]


<IMG SRC="http://fachschaft.chemie.uni-dortmund.de/user/mschlues/perowskit.gif" border=0>

Die kubische Struktur des Perowskit. Drei senkrecht aufeinandergestapelte Elementarzellen sind dargestellt. [Huheey]
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zu 2 empfehle ich mal in ein Lehrbuch deiner Wahl (wie wärs mit [HoWi] Holleman-Wiberg, Lehrbuch der Anorganischen Chemie) unter dem Begriff : "Grundlagen der Festkörperchemie, Schmelz und Erstarrungsdiagramme binärer Systeme; Phasendiagramme" nachzuschlagen.
Bei Bedarf kann ich auch einscannen (will aber nicht )

zu 3:
spezifische Wärmekapazität
(Symbol c)
Bezeichnung für diejenige Wärmemenge dQm, die man einem Gramm eines beliebigen, einheitlichen Stoffes zuführen muss, um seine Temepatur um ΔT zu erhöhen: c=dQ/ΔT. Die spezifische Wärmekapazität ist gleich den Quotienten aus der Wärmekapazität dQ/dT und der Masse m und wird in JK-1g-1 angegeben. Man muss zwischen der spezifischen Wärmekapazität bei konstantem Druck (cp) und der bei konstantem Volumen (cv)unterscheiden. [Römpp]
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Wärmeleitfähigkeit
Unter der gelegentlich auch spezifische Wärmeleitvermögen genannten Wärmeleitfähigkeit versteht man eine vektorielle physikalische Größe, die eine Maßzahl für die Wärmeleitung in einem homogenen Körper darstellt; die Wärmeleitfähigkeit sollte daher nicht mit der Temperaturleitfähigkeit (in m2/s) verwechselt werden. Die auch als Wärmeleitzahl &lambda; bezeichnete Wärmeleitfähigkeit hat die Dimension J/cm·s·K od. W/cm·K, früher cal/cm·s·grd oder kcal/m·h·grd.
[Römpp]

Geändert von buba (15.12.2001 um 22:13 Uhr)
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