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Alt 21.03.2003, 14:31   #13   Druckbare Version zeigen
Conan Männlich
Mitglied
Beiträge: 700
Stimmt, aber nicht von dessen Valenzelektronen, sondern von den mitgebrachten Elektronen des Liganden, soweit ich weiß.
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Ich hab mir gestern nochmal die Elektronenverteilung der ÜM genau angesehen. Und dabei habe ich etwas bemerkt, was mich ins grübeln gebracht hat und wo ich mir ziemlich lnge den Kopf zerbrochen habe. Leider bin ich nicht drauf gekommen.

Es geht ums Eisen. Eisen hat 26 Elektronen und damit besetzt es das 3d mit 6 Elektronen und das 4s mit 2 Elektronen. Soweit noch schön und gut.

Jetzt hab ich mir überlegt, was wäre, wenn ich Fe2+ vor mir hätte. Dieses Eisen Ion hat nämlich nach meinem Buch (dem Riedel) die Elektronenverteilung 6 Elektronen im 3d und keine mehr im 4s. Mit anderen Worten, es hat seine 2 Elektronen aus dem 4s Orbital entfernt.

Und genau hier befinde ich mich in einem Dilemma. Denn würde es nur ein Elektron aus seinem 4s und ein Elektron aus seinem 3d entfernen, hätte es zwei halbaufgefüllte Orbitale, wobei dieser Halbaufgefüllte Zustand doch einiges (aus energetischer Sicht) günstiger sein sollte, als diese unausgewogene Auffüllung, die vorherrscht. Mit anderen Worten, warum gibt das Eisen nicht 1 Elektron aus dem s und eines aus dem d um dann zum Beispiel die Konfiguration wir atomares Chrom zu haben. (Denn wenn man mit dem Auge aufs Chrom schielt, dann geht dieses (aus energetischer Sicht) freiwillig durch umfüllen der s4 ins d3 einen günstigeren Zustand ein.

Warum tut das das Eisen als Fe2+ nicht? (Ich hoffe ihr versteht mein Problem)
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Bis denn,
Conan

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