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Alt 16.03.2003, 13:37   #6   Druckbare Version zeigen
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Moin! Ich studiere Biochemie in Kiel. Ich hab mich bewusst für Biochemie entschieden, weil ich in der medizinischen Forschung arbeiten möchte. Im Biochemiestudium bekommt man dafür die beste Basisausbildung(jedenfalls wenn man sich entscheidet, Nicht nacheinander Bio, Chemie und Medizin zu studieren). Im Grundstudium besteht der Lerninhalt zu ca 50% Chemie, 20% Mathe und Physik und 30% Bio. Wenn man also wenig Bock auf Chemie hat sollte man eher mit einem Biostudium beginnen und sich im Hauptstudium an die Biochemie ranmachen.
Dadurch, dass man bei Biochemie ZWEI Fächer abdecken muss, ist das Studium bisweilen etwas stressig(weil Dozenten oft vergessen, dass wir ja z.T. weniger Vorlesungen in ihrem Fach gehört haben und dann mal eben Sachen verlangen, von denen wir ncoh nie was gehört haben), ich denke gerade an kleinen unis(wie Kiel, wir sind 14 im Semester;-)) ist das der Fall, weil es meistens keine eigenen Vorlesungen für Biochemiker gibt, sondern man dann eben mal bei den Biologen, den Chemikern oder der Medizinern sitzt.Auf der andern Seite hat man den Vorteil, dass die Professoren einen schnell persönlcih kennen und dadurch die Betreuung ziemlcih gut ist.
Insgesamt ist Biochemie nichts für Leute, die im Studium einfach nur die Zeit zum Ausschlafen und Partymachen sehen, bevor man endgültig erwachsen wird. Die Arbeit im Labor für die Praktika ist anstrengend und oft frustrierend, der Lernumfang ist erheblich und Prüfungen hat man eigentlich dauernd. Aber man gewöhnt sich ziemlcih schnell daran(an die Arbeit, den Frust und das ständige Lernen), irgendwann gehört es dann einfach dazu.
Also nicht abschrecken lassen!
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