Anzeige


Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 25.02.2003, 22:39   #4   Druckbare Version zeigen
buba Männlich
Mitglied
Beiträge: 18.460
Das war auch nur ein Hinweis, dass du dich evtl. auch mal an Winas (zweiter Link) wenden solltest.


Zitat:
Stärke und einige andere Polysaccharide sind in heißem Wasser kolloidal löslich. Stärke spielt bei Pflanzen eine wichtige Rolle als Speicherstoff und tritt dort meist in Körnern auf. Durch säurekatalysierte oder enzymatische Reaktionen wird Stärke über mehrere Stufen schließlich zu Glucose gespalten.

Gewöhnliche Stärke läßt sich in zwei verschiedene Bestandteile auftrennen, die in warmen Wasser lösliche Amylose (wenig verzweigte Ketten aus Glucoseringen) und das in heißem Wasser schwer lösliche Amylopektin (stärker verzweigte Ketten aus Glucoseringen und Phosphorsäure). In kaltem Wasser tritt Quellung ein. Bei schwachem Erwärmen entsteht Stärkekleister, der beim Erkalten das Amylopektin wieder ausscheidet. Konzentrierter Kleister erstarrt beim Abkühlen vollständig. Dieser Kleister findet deshalb auch Verwendung als Klebstoff. Auch beim Backen verkleistert die Stärke unter Aufsaugen von Wasser und erstarrt nachher zu einem stark vernetzten Produkt. Die Stärke in Nahrungsmitteln wird durch Enzyme, die sogenannten Amylasen (aus Speichel und Bauchspeicheldrüse), zu Maltose abgebaut. Enzyme im Sekret der Darmwand spalten die Maltose zu Glucose, welche ins Blut übergeht und in der Leber (teilweise auch in den Muskeln) als Glykogen gespeichert wird. Glycogen, die sogenannte tierische Stärke, besteht auch aus alpha-Glucoseringen, die aber zu stärker verzweigten Makromolekülen verbunden sind.
http://zope.reaktor.fh-furtwangen.de/portal/natural_sciences/chemistry/chemikus/kapitel_7/kohle


Auch eben gefunden: http://www.chemie.uni-marburg.de/~butenuth/nasklebstoffe.pdf
Tolles Script.

Geändert von buba (25.02.2003 um 22:45 Uhr)
buba ist offline   Mit Zitat antworten
 


Anzeige