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Alt 18.02.2003, 16:24   #8   Druckbare Version zeigen
minutemen Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.865
zwecks mitdenken und allgemeiner ansätze muss ich das hier aber noch etwas ergänzen:

die einfache theorie dieser kolligativen eigenschaften (wie man sie auch in den div. lehrbüchern findet) geht davon aus, dass dem lösungsmittel, dessen eigenschaften vermessen werden, ein nichtflüchtiger stoff in geringer konzentration (so das für aktivitätskoeffizienten genähert f = 1 gilt) zugesetzt wird.

das wären zb. geringe zusätze anorganischer salze zu wasser oä.

50:50-gemische zweier lösungsmittel (im fall zb. H2O und ethandiol) lassen sich nicht mehr so betracheten und die gemessenen gefrierpunktserniedrigungen fallen auch nicht mehr unter den oberbegriff kolligative eigenschaften, weil sie (die eigenschaften) eben nicht mehr nur von der teilchenzahl abhängen, sondern sehr wohl von der art der teilchen.

das mag vielleicht als krümelkackerei erscheinen, ist es aber nicht.
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