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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie Krieg und Mord in die Welt kamen...


nobody
04.11.2002, 00:36
Stellt euch mal vor, ihr müsstet zu obigem Thema einen Mythos schreiben, der selbiges Thema erklärt. Das Ganze soll auch noch aus Sicht der Eskimos geschrieben werden...


Genau das ist meine Religions-Hausaufgabe. Richtig klasse. Was ich davon halte? Genauso wenig wie von dem Religionsunterricht an unserer Schule im Allgemeinen (bin evangelisch, daher kann ich nur für diesen sprechen) halte, nämlich nicht viel, was ich meiner Lehrerin auch jede Stunde irgendwie mitteile, wenn es um unsere Auffasung von Religion, Mythen, Schöpfungsgeschichten und Ritualen geht :p
Ok, aber zurück zum Thema. Habt ihr da irgendwelche Ideen bzw. Ansatzpunkte für die Geschichte? Ob realistisch, theatralisch oder einfach nur unterhaltsam.. alles ist erlaubt.. sag ich mal so ;)


Hier nun meine aktuelle Geschichte...

"Es gab einmal eine Zeit, da waren alle glücklich im großen weiten Land der Eskimos. Der Weihnachtsmann hatte zu jener Zeit das weltweite Fischstäbchenimperium. So hatte er etliche Fischstäbchenfabriken, die die fertigen Fischstäbchen in die ganze Welt exportierten. Alle Eskimos arbeiteten in diesen Fabriken und panierten die fischstäbchenförmigen Fische. Draußen, vor den Toren der Fischstäbchenfabriken, spielten die Schlittenhunde des Weihnachtsmannes. Einer dieser Schlittenhunde, und zwar das Alpha-Männchen, war jedoch schwul. Dies wusste der kleine Eisbär, der sich dieses Wissens zu nutze machte und den Schlittenhund damit erpresste. Der Schlittenhund, nicht dumm, musste nur kurz überlegen, bis er wusste, wie er auf Dauer das vom kleinen Eisbär geforderte Geld auftreiben könne. Er beschloss, nach und nach immer mehr Fisch aus den Fabriken seines Herrchens zu stehlen und ein Untergrund-Fischstäbchen-Imperium aufzubauen. Nach einer Weile bemerkte der Weihnachtsmann, dass immer mehr Fische fehlten. Zornig entließ es einige angestellte Eskimos, die sich mit zweifelhaften Aussagen bei ihrer Befragung zum Fischklau selbst in die Bredouille brachten. So kam es, dass auch die Angestellten sauer wurden, sich streiteten und sich sogar töteten. Daran zerbrach das ganze Fischstäbchenimperium des Weihnachtsmannes.
Die anderen Länder schickten Telegramme an die Eskimos mit der Frage, warum diese auf einmal keine Fischstäbchen mehr exportieren würden. Daraufhin schrieben die Eskimos kurz zurück: „Im Norden nichts neues!“ " (Das mit dem "Im Norden nichts Neues" soll übrigens eine Anspielung auf den Film "Im Westen nichts Neues" sein ;) ).


Bin noch am überlegen, wie ich der Werten erkläre, warum ich von dem Thema nix halte und warum ich demzufolge eine solche Geschichte geschrieben habe... aber evtl. habt ihr ja noch ein paar Anregungen. Am besten bis morgen Abend :rolleyes: ;)

buba
04.11.2002, 07:26
Originalnachricht erstellt von sb
"Es gab einmal eine Zeit, da waren alle glücklich im großen weiten Land der Eskimos. Der Weihnachtsmann hatte zu jener Zeit das weltweite Fischstäbchenimperium. So hatte er etliche Fischstäbchenfabriken, die die fertigen Fischstäbchen in die ganze Welt exportierten. Alle Eskimos arbeiteten in diesen Fabriken und panierten die fischstäbchenförmigen Fische. Draußen, vor den Toren der Fischstäbchenfabriken, spielten die Schlittenhunde des Weihnachtsmannes. Einer dieser Schlittenhunde, und zwar das Alpha-Männchen, war jedoch schwul. Dies wusste der kleine Eisbär, der sich dieses Wissens zu nutze machte und den Schlittenhund damit erpresste. Der Schlittenhund, nicht dumm, musste nur kurz überlegen, bis er wusste, wie er auf Dauer das vom kleinen Eisbär geforderte Geld auftreiben könne. Er beschloss, nach und nach immer mehr Fisch aus den Fabriken seines Herrchens zu stehlen und ein Untergrund-Fischstäbchen-Imperium aufzubauen. Nach einer Weile bemerkte der Weihnachtsmann, dass immer mehr Fische fehlten. Zornig entließ es einige angestellte Eskimos, die sich mit zweifelhaften Aussagen bei ihrer Befragung zum Fischklau selbst in die Bredouille brachten. So kam es, dass auch die Angestellten sauer wurden, sich streiteten und sich sogar töteten. Daran zerbrach das ganze Fischstäbchenimperium des Weihnachtsmannes.
Die anderen Länder schickten Telegramme an die Eskimos mit der Frage, warum diese auf einmal keine Fischstäbchen mehr exportieren würden. Daraufhin schrieben die Eskimos kurz zurück: „Im Norden nichts neues!“
Sehr kreativ! :D:up:

nobody
04.11.2002, 18:34
Und da, wer keine Arbeit hat, sich welche macht, habe auch ich mir vor dem Besuch beim Kieferchirurgen (übrigens: alles halb so wild.. der muss noch rausgezogen werden und dann erstmal fertig :D ) noch ein wenig Arbeit gemacht, indem ich meine psychisch-kranken Gehirnzellen ein wenig habe fantasieren lassen...


Selbe Aufgabenstellung, dieses mal allerdings nicht mit Eskimos, sondern mit.. naja... lest selbst ;)


"Es war einmal eine Welt, in der alle glücklich waren. Alle waren froh, alle hatten einen Job, alle hatten ein Zuhause... alle hatten Gras! Gras, soweit das Auge sehen konnte. Ganze Industriegebiete voller Gras-Fabriken. Gras-Felder im ganzen Land, Grasbauern an jeder Ecke. Es gab sogar richtige Gras-Feste. Der reichste aller Menschen war Smokey Weed. Smokey Weed hatte ein richtiges Gras-Imperium. Gras-Supermärkte, Gras-Fabriken, Autokonzerne, die Autos herstellten, die Gras anstatt Benzin verbrannten, er hatte nahezu das weltweite Gras-Monopol. Seine Residenz war in Jamaika, und zusammen mit seinen Kollegas Cypress Hill und Method Man schrieb er die Chillosophie, das große Buch des Grases.
Sein größter Widersacher war Kiffanix. Kiffanix ist als kleines Kind in einen riesigen Joint eingerollt und beinahe angezündet worden. Seitdem hatte er eine Abneigung gegenüber der ganzen Menschheit. Der vom Volk einstimmig alle Jahre wiedergewählten Gras-Partei hatte er den Kampf angesagt, ebenso wollte er beim Bundesgrasgericht in Karlsruhe eine Änderung der Verfassung und des Bundes-Gras-Buches beantragen. Doch er scheiterte kläglich, Versuch für Versuch. Er zog sich in den Untergrund zurück, wanderte nach Russland aus, wo er in Grasingrad zu einem der größten Gras-Gangster der westlichen Zivilisation aufstieg. Ja, in der guten alten Zeit gehörte alles zur westlichen Welt, da sich die Staatsoberhäupter, allen voran Smokey Weed, eh alle lieb hatten und gegenseitig auf den Staatsgrenzen tanzten.

So begab es sich eines Tages, dass Kiffanix plante, die Welt zu ändern. Zu befreien. Befreien von Gras. 7 lange Jahre plante er seine Aktion. Zunächst wollte er alle Menschen unterdrücken, doch das stellte sich als äußerst schwierig dar, da die anderen Gras-Gangster dieser Erde seinen Plan nicht gut hießen, und sich beschlossen, seine Pläne noch am selben Tage als Papers zu benutzen. So kam es, dass sich Kiffanix in ein kleines Dorf begab, das dem Gras seit Jahrhunderten kräftigen Widerstand leistete. Ja, ihr habt richtig gehört. Ein kleines Dorf in Grasien leistete Smokey Weed seit jeher Widerstand. Druide in diesem Dorf war Papa Koks. Alle Bewohner dieses Dorfes waren Papa Kokses Kinder. Schlaubi Koks, Koksinchen, Fauli Koks etc. Zusammen mit Papa Koks und Schlaubi Koks kletterte Kiffanix auf den größten Vulkan der Erde. Nach einer langen und schweren Reise endlich oben angekommen, sahen sie ihn. Den großen Homer Pimpson. Homer Pimpson war ebenfalls ein Gegner von Smokey Weed und übte häufig Kritik an der Gesellschaft der westlichen Welt und prophezeite bereits sehr früh, wie auch das Orakel von Dopephi, dass das Gras den Menschen eines Tages zum Verhängnis werden würde. Anstatt dem üblichen Gras opferten die drei, allen voran Kiffanix, Homer Pimpson, der Seele des Vulkans, Kaffeepulver. Also kam es, dass die Bevölkerung auf einmal Kaffee inhalierte. Kaffee, der die Graszellen im Kopf absterben ließ und die Menschen in eine Art Trance versetzte, sie hypnotisierte. Die Menschen begannen plötzlich, zu denken. Bewusst zu handeln. Und vor allem begannen sie, neidisch auf einander zu werden, da die Gras-Reserven in Smokey’s Fabriken sich durch den übermäßigen Konsum immer geringer wurden. Menschen beneideten sich, streiteten sich. Und als Führer der von ihm selbst erschaffenen Anarchie-Bewegung wurde Kiffanix gewählt. Kiffanix und seine Truppen zogen durch das ganze Land und ätzten alle Gras-Plantagen der Erde nieder. Erfüllt von grasfreiem Denken und voller Gras-Sucht schlugen sich die Menschen um die letzten verbliebenen Gras-Pflänzchen.
So ging die Welt in Hass und Neid zugrunde. Kiffanix selbst konnte das endgültige Ende jedoch nicht mehr selbst miterleben, er wurde vom Führer der freien Gras-Bewegung, Martin Pothead King, bei einem Attentat im Jahre 1961 vor der Wiederauferstehung getötet.
Und die Moral von der Geschicht’: Light that shit, smoke that shit, pass that shit..."

Btw: Merci beaucoup.

buba
04.11.2002, 19:49
Nicht lustig...

FK
04.11.2002, 21:22
@sb
Denken ist kein grundsätzlich schlechter Plan....

Gruß,
Franz

Galenus
09.11.2002, 23:52
@sb: hat der weihnachtsmann nicht rentiere statt schlittenhunden?

und außerdem KANN es den Weihnachtsmann gar nicht geben, siehe: http://www.bboxbbs.ch/home/rich/funny.texts/math06.htm
(Oder gehört das jetzt schon eher ins Mathematik-Forum?)

Hippokrates