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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : datenbanken mit delphi


Curie
03.11.2002, 17:24
hallo leute

ich brauche hilfe.

ich schreibe in einer woche klausur und ich hab keine ahnung, weil ich ein jahr info nachholen muss, und wir kein buch haben etc.

zur zeit machen wir datenbanken mit delphi. aber ich muss auch alles ueber dateien etc wissen, also die voraussetzungen damit man das mit den datenbanken versteht.

ich waere euch jetzt sehr dankbar, wenn man mir einen internetlink oder so was aehnliches geben koennte, womit ich dann fuer meine klausur lernen kann.

hefte gabs von letztes jahr uebrigens auch nicht...

vielen dank,

Michelle

Langfingerli
03.11.2002, 17:38
http://www.tutorials.delphi-source.de/dbeinstieg/index.shtml
http://www.delphi-treff.de/content/tutorials/ibkurs/index.php4?kat=4
Die Links sind vielleicht schon mal ein Anfang :)

buba
03.11.2002, 17:40
Originalnachricht erstellt von Curie
ich schreibe in einer woche klausur und ich hab keine ahnung, weil ich ein jahr info nachholen muss, und wir kein buch haben etc.
Was soll man da sagen... -.-

Curie
09.11.2002, 12:09
Hallo,

Danke für die Links.

Ich habe zwar gegoogelt, aber ich brauche nun fuer das naechste was simples.

1. Definition: Datenbank, also was ist es genau.

2. Was genau ist eine typisierte datei.
3. Gibt es nicht typisierte dateinen? Welche?

Danke, Curie

hippie
09.11.2002, 12:16
a)
Datenbank,
heutige Bedeutung: Anwendungsprogramm zum Erfassen, Suchen, Sortieren und Verwalten größerer Datenmengen. Früher wurden oft auch gesammelte Datenbestände als Datenbank bezeichnet.
In einer Datenbank werden die Daten nach einem festen Schema organisiert. Sie bilden Datensätze, z.B. Kundenanschriften. Die Datensätze enthalten Felder, die in jedem dieser Sätze gleich sind.
Werden die Datensätze verknüpft oder vernetzt, sind Zugriffe auf mehrere Sätze unter verschiedenen Gesichtspunkten möglich (mehrdimensionale oder vernetzte Datenbank). Werden Datenfelder verknüpft (und zwar auch zwischen verschiedenen Dateien), handelt es sich um eine relationale Datenbank, einen heute weit verbreiteten Typ, der Informationen und Objekte in Tabellen ordnet. Anders: Flat File-Datenbank.
Datenbanken werden vor allem benutzt, um die enthaltenen Bestände rasch abfragen zu können, daraus Berichte zu erstellen oder sie in Verknüpfung mit weiteren Beständen auszuwerten. Dazu existieren auch spezielle Abfragesysteme (SQL). Häufig werden Datenbanken zur Adressen- und Artikelverwaltung benutzt.
In Online-Diensten stellen Anbieter kommerzielle Datenbanken für gebührenpflichtige Recherchen zur Verfügung. Solche Datenbanken enthalten Biographien, Fakten, Presseartikel, Firmen- und Produktverzeichnisse usw. Auch die Suchmaschinen des Internets sind Datenbanken.
Datenbanken sind verwandt mit Tabellenkalkulationsprogrammen. Beide können z.B. Listen mit zeilenweise geordneten Daten verarbeiten und austauschen.

(c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2001


b)

Datenbanken

Eine D. ist eine Zusammenfassung von Daten aus einem bestimmten Themengebiet in organisierter Form. Die Daten liegen i.a. in computerlesbarer Form vor. Ein einfaches Beisp. ist ein elektronischer Karteikasten mit Schlagwortverzeichnissen zur Suche von Dokumenten. Die bes. Form der Datenorganisation besteht darin, daß die Daten in einzelne Kategorien (Felder) aufgeteilt werden. Zu diesen Kategorien werden Suchindexe gebildet, die ein schnelles Auffinden von Informationen ermöglichen. Diese Suchindexe entsprechen den Schlagwortverzeichnissen in Büchern od. Bibliothekskatalogen. Die Vorteile von D. gegenüber anderen Arten der Datenorganisation liegen in der zentralen Speicherung großer Datenmengen, der allg. Verfügbarkeit von Daten, dem hohen Aktualitätsgrad der Informationen sowie den zahlreichen Suchmöglichkeiten, die ein gedrucktes Werk nicht bieten kann.

Die Speicherung von Datenbanken kann auf unterschiedlichen Datenträgern erfolgen; die wichtigsten sind die Magnetplatte u. neuerdings die sog. CD-ROM (Compact-Disk Read Only Memory). Letztere hat den Vorteil, daß sie große Datenmengen in kompakter Form speichern kann. Man kann sie jedoch nur einmal beschreiben, d.h. im Gegensatz zur Magnetplatte sind keine Änderungen der Daten möglich.
Die Verwaltung von D. erfolgt mittels einer speziellen Software (Datenverarbeitung), dem sog. Datenbankmanagementsystem od. Datenbanksystem. Diese Software erlaubt alle elementaren Zugriffe wie Ändern, Hinzufügen, Lesen, Löschen u. Schreiben von Dokumenten. Anwendungsprogramme, die Informationen mit der Datenbank austauschen, benutzen diese Funktionen des Datenbanksystems u. können daher unabhängig von der physikalischen Datenorganisation u. -speicherung arbeiten. Zur Wiedergewinnung (engl.: retrieval) der Daten dient das Information-Retrievalsystem, das den Informationsaustausch (Dialog) zwischen dem Benutzer u. dem Datenbanksystem übernimmt. Die Suchfragen werden entweder über ein Menü eingegeben od. in einer speziellen Abfragesprache formuliert, der sog. Kommandosprache.

Man kann D. nach ihren Sachgebieten einteilen in: wirtschafts- u. sozialwissenschaftl. D., geisteswissenschaftl. D. u. naturwissenschaftl.-technische D. einschließlich Patentdatenbanken. Eine andere Art der Einteilung basiert auf den unterschiedlichen Datentypen:
- Textdatenbanken. Hierzu zählen alle D. mit überwiegend textuellen Informationen wie bibliographische u. Volltextdatenbanken.
- Numerische D. Dies umfaßt alle D. mit numerischen Werten.
- Topologische Datenbanken. Hierzu gehören die chem. Struktur- u. Reaktionsdatenbanken.

- Bilddatenbanken. Hierunter versteht man D., die Bilder in graphischer Form enthalten.
Die meisten D. sind Mischformen u. können daher nicht eindeutig einer der oben genannten Kategorien zugeordnet werden.
Wenn die D. von einem öffentlichen Servicezentrum (Host) angeboten werden, spricht man von Online-Datenbanken. Diese Servicezentren besitzen genügend Rechner- u. Speicherkapazität, um auch die größten D. anbieten zu können. Der Zugang zu diesen Online-D. erfolgt über die internationalen Telekommunikationsnetze. Die größten Online-Hosts für D. mit Bezug zur Chemie sind (in alphabetischer Reihenfolge): DIALOG, MAXWELL, STN International u. Télesystèmes-Questel.

Die wichtigsten, öffentlich angebotenen D. mit Bezug zur Chemie sind: Chemical Abstracts D. (CA) mit den bibliographischen Informationen zur chem. Literatur (Produzent: Chemical Abstracts Service), Registry D. mit chem. Strukturen u. Substanzinformationen (Produzent: Chemical Abstracts Service), World Patents Index mit den technischen Angaben zur Patentliteratur (Produzent: Derwent Publ. Ltd.), Beilstein D. mit dem vollständigen Beilstein Handbuch der organischen Chemie u. den Literaturexzerpten der laufenden Publikationsperiode (Produzent: Beilstein Institut für Organische Chemie), C13NMR/IR Datenbank mit C13-Kernresonanzspektren bzw. Infrarotspektren u. den zugehörigen Substanzdaten (Produzent: BASF Ludwigshafen); wird z.Zt. zu einem globalen Verbundsystem von Spektrendaten ausgebaut (SPECINFO), Gmelin D. (im Aufbau) mit dem vollständigen Gmelin Handbuch der anorganischen Chemie u. den Literaturexzerpten der laufenden Publikationsperiode (Produzent: Gmelin Institut für Anorganische Chemie). Eine interessante Entwicklung stellen die D. mit Markushstrukturen dar. Diese enthalten die allg. Strukturen aus den Patentveröffentlichungen in topologischer Form. Damit ist es möglich, nach sehr allg. chem. Strukturen zu recherchieren. Im Bereich der Biochemie u. Genetik werden z.Zt. D. aufgebaut, die die Sequenzen von Proteinen u. Nucleinsäuren enthalten (Sequenzdatenbanken). In beiden Fällen handelt es sich um spezielle D., für die besondere Suchmöglichkeiten vom Information-Retrievalsystem benötigt werden.

Lit.: Armstrong u. Large (Hrsg.), Manual of Online Search Strategies, Gower Publ. Co. Ltd. 1988 ï Böhm, Grundbegriffe der Datenverarbeitung, Weinheim: VCH Verlagsges. 1988 ï Date, An Introduction to Database Systems, 2. Bd., 4th. Ed., Addison-Wesley 1986 ï Handbuch der Datenbanken für Naturwissenschaft, Technik, Patente, Scientific Consulting, Darmstadt: Dr. Schulte-Hillen, Hoppenstedt 1988 ï Parsave, Chignell, Khoshafian u. Wong, Intelligent Databases, New York: Wiley 1989 ï Schlageter u. Stucky, Datenbanksysteme: Konzepte u. Modelle, Stuttgart: Teubner 1983 ï The Future of the Database, Ovum Report, Ovum Ltd. 1989 ï Vossen, Datenmodelle, Datenbanksprachen u. Datenbankmanagement-Systeme, Bonn: Addison-Wesley 1987 ï WHO IS WHO, Das Jahrbuch der Online-Szene 1989/90, Redaktion u. Verlag: b.team B. Breidenstein GmbH 1989 ï Zur Definition des Begriffs „Datenbank“ siehe ISO-Norm 2382-4, 4-1987, Information Processing Systems – Vocabulary – Part 04: Organization of Data.


E database, data base, databank




Quelle: CD Römpp Chemie Lexikon – Version 1.0, Stuttgart/New York: Georg Thieme Verlag 1995

Curie
09.11.2002, 12:57
wow hippie :whoa:

:boah:

:read:

jetzt fehlt nur das zu den dateien....

Curie
10.11.2002, 08:15
hey leudde,

morgen ist klausur!

Ich brauche also was zu den dateien....

Curie

ArneE
13.11.2002, 21:32
Hallo,

hmmm, ein Jahr und das innerhalb von knapp einer Woche ist schon ganz ordentlich ... ;)

Zu typisierten Dateien: http://www.tutorials.delphi-source.de/sequdateien/

Für sonstige Delphi-/Programmierprobleme: http://www.delphi-board.com