Ich suche nach einer Formel,mit der man die Konzentrationen c in einem Gleichgewicht berechnen kann.(ohne das rumprobieren mit dem Naeherungsprinzip)
Aufgabe lautet:
Die Stoffe A und B reagieren zu AB.Bei c0(A)=c0(B)=0,5mol/l liegen
im Gleichgewicht 0,2mol/l an AB vor.Geben Sie die Konzentrationen aller Stoffe im Gleichgewicht an,wenn c0 an A bzw. B 0,1mol/l betragen wuerde.
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K konnte ich ja noch ohne Probleme berechnen, da ja c=c0-cz betraegt liegt im Beispiel bei c0(A)=c0(B)=0,5mol/l und im Gleichgewicht c(AB)=0,2mol/l betraegt ist zwangslaeufig c(A)=c(B)=0,3mol/l und somit lautet K=2,222.
Aber was bringt mir K wenn ich 2 unbekannte in der Gleichgewichtskontantenformel habe.(habe ja nur c0 und nicht das benoetigte c.
PS:Man kann ja nicht hunderte von naeherungen machen,bis man richtig liegt.
Gruß
Angrav
Karch
01.11.2002, 16:10
So schwer ist das doch gar nicht:
c0 (A) = c0 (B) = 0,1 mol/l
Nach dem MWG gilt:
c(AB)
----------- = K = 2/9
c (A)* c(B)
Dabei ist c(A) = c(B) = c0(A) - c(AB). Einfach einsetzen und schon hast du nur noch eine Konz, die du berechnen kannst.
angrav
01.11.2002, 17:52
Hallo Karch !
Dabei musst Du mir nur noch verraten,wo man die Hellseherischen faehigkeiten bekommt um c(AB) zu erfahren,denn c(AB)=0,2mol/l bezieht sich auf c0(A)=c0(B)=0,500mol/l und nicht auf 0,100mol/l
Gruß
Angrav
Adam
01.11.2002, 18:11
@angrav
Anfangskonz.: [mol/l]
AB = 0
A = 0,1
B = 0,1
Konz. im GG.: [mol/l]
AB = x
A = 0,1 -x
B = 0,1 -x
K = 2,222
Dies in MWG einsetzten. Man erhält eine quadratische Gleichung zweiten Grades und damit zwei Lösungen für x, wobei eine nach näherer Betrachtung wegfällt.
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angrav
01.11.2002, 18:25
Danke dir Adam!
Ich probiere es mal aus,obwohl ich in sachen quadratischen gleichungen nicht viel uebung habe,aber es ist glaube ich genau die Loesung die ich suchte.
Sogar mein Chef der Dr. der Chemie ist konnte mir keine Antwort liefern,meinte nur er naeherte im studium immer an.*lach*
Gruß
Angrav
Adam
01.11.2002, 18:29
Sogar mein Chef der Dr. der Chemie ist konnte mir keine Antwort liefern,meinte nur er naeherte im studium immer an.*lach*
:D
Der hat sein Dr. wohl nicht in der PC gemacht ;)
Aber warum sich mit Näherungen begnügen wenn man es auch exakt hinbekommen kann :)
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upsidedown
01.11.2002, 19:41
Originalnachricht erstellt von Adam
Aber warum sich mit Näherungen begnügen wenn man es auch exakt hinbekommen kann :)
Ganz allgemein: Weils oft wirklich einfacher ist und/oder die zugrundeliegende Theorie/Genauigkeit der gegebenen Daten eh nicht mehr hergibt..
Aber hier ists wirklich nicht das Problem, da hast du recht..
Gruß,
UpsideDown
angrav
02.11.2002, 08:47
Konz. im GG.: [mol/l]
AB = x
A = 0,1 -x
B = 0,1 -x
K = 2,222
Hallo Adam!
Ich habe mir das mal angeschaut...
...und nun meine Frage:
Waere es nicht viel einfacher zu rechnen,wenn man A=B=x annimmt
und als B=0,1-x setzt?
dann wuerde es doch so aussehen
2,222= 0,1x/x²
anders saehe es so aus
2,222= x/(0,1x)(0,1x)
Nur der rechengang ist mir noch nicht so ganz klar muesste ueber pq gehen nur verheddere ich mich da.
Gruß
Angrav
PS: und wenn man glaubt man sei zu dumm,dann schaut man besser um die Analytik rum
Adam
02.11.2002, 11:10
Waere es nicht viel einfacher zu rechnen,wenn man A=B=x annimmt
und als B=0,1-x setzt?
Aber warum?
Die Konz. der Reaktanten A & B im GG ergibt sich aus 0,1 - x. Das was an x mole an A u. B reagiert wird als x mole in AB gebildet.
Man kommt auf folgende quadr. Gl. (wenn ich mich nicht verrechnet habe)