PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bakterien, Mikrobiologie


nobody
03.07.2000, 12:41
Hallo !
Ich bin ein verzweifelter Chemielaborant Azubi. Brauche zum Erstellen von Versuchsprotokollen (Mikrobiologisches Praktikum) umbedingt infos zu folgenden Themen:
-Mikroorganismen allgemein
-Gesammt- und Lebendzellzahlbestimmung von Hefe
-Sauerkrautherstellung (Weißkohlbakterien)
-IMViC Test zur Bestimmung von Trink u. Abwasserkeimen
-Mikrobiologische Arbeitstechniken wie: Agardiffusionstest (Wirkung von Antibiotika),
Gramfärbung, etc.

Habe bei der Suche im Netz nach oben stehenden Themen meine Maus schon heiß geklickt und nur magere Ausbeute erhalten.
Brauche umbedingt Hintergrundinfos zu diesen Themen.

Bitte sendet mir links oder schickt euer Material zu mir! ( terraJW@gmx.de )

Besten Dank
CU terra

nobody
05.07.2000, 20:47
Hi terra,

dieses Forum wird nicht allzu oft benutzt. Brauche für die Fragen ein bischen Zeit.

Ich bemühe mich am Wochenende. Muss du sehr ins Detail?

MfG

------------------
- Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen -

nobody
07.07.2000, 13:34
Hi Liquid !

Es mal Danke, das sich überhaupt jemand gemeldet hat.

Nein, ich muß nicht so sehr ins Detail.
Ich bin doch kein Biologielaborant! ;-)
Mir gehts auch mehr um den Zusammenhang .
z.B. bei der Hefezahlbestimmung:Ich habe eine Versuchsvorschrift dazu, weiß also wie das geht. Aber: Wiso macht man bei der Zellzahlbestimmung der Hefe eine Gesammt- und Lebendzellzahlbestimmung?! Was erkennt man daran? Ich brauche Zusammenhänge.

Hoffe du kannst mir weiterhelfen!

CU terra

nobody
07.07.2000, 21:48
Hi terra,

http://www.chemieonline.de/forum/smilies//blink.gif Dann fangen wir gleich mal an. Bin aber auch nur ein Chemielaborant.

1. Mikroorganismen
Bakterien
- Prokaryonten (besitzen keinen definierten Zellkern)
- Kokken --> Kugeln
- Bakterium --> Stäbchen, nieren- oder kugelförmig
- Vibrio --> kommaförmig
- Spirillen --> Schraube, Spirale

Bei ungünstigen Lebensbedingungen bilden diese Sporen. Vermehrung durch Zweiteilung.
Bakterien lassen sich außer durch ihre äußere Form, auch durch das Verhältnis zum Sauerstoff und durch Gramfärbung einteilen. Zur Gramfärbung später mehr!
Aerobe Organismen benötigen im Wasser gelösten Sauerstoff.
Anaerobe Bakterien wachsen nur in sauerstofffreien Milieu.
Aerotolerante Mikroorganismen können in Gegenwart von Sauerstoff wachsen auch wenn sie ihn nicht nutzen können.

Die Einteilung nach dem Sauerstoffverhältnis gilt auch für andere Mikroorganismen!

Viren - parasitische Nucleoprotein-Komplexe
- bestehen nur aus einem Nucleinsäure-Molekül (DNA oder RNA; niemals beide)
- besitzen keinen eigenen Stoffwechsel und können sich nur mit Hilfe von Wirtszellen vermehren
- sind keine eigenen Organismen

Zu nennen sind die Bakteriophagen (kurz: Phagen), die sich nur in Bakterien vermehren. Sie bestehen aus einem einzelsträngigen DNA-Molekül. In der Gentechnik ein wichtiger Vektor für Fremd-DNA:

Pilze - eukaryontischen Organismen (mit einem echten Zellkern)
Technisch wichtige Gruppe sind die Hefen.
Der Vegetationskörper besteht aus kleinen Zellfäden (Hyphen) und bildet ein enges Geflecht (Mycel).
Die verzweigte Hyphe und die Hefezellen sind die Grundformen der Pilze. Die Hyphe besteht aus aneinandergereihten Zellen. Gesamtheit einer mehrfach verzweigtem Hyphe wird als Mycel bezeichnet.

Formen der Hefezellen:
- Kugeln
- Ellipsoid sowie kurze Zylinder mit mehr oder weniger abgerundete Ecken.
Vermehrung durch:
- Kernteilung (Mitose)
- Sporenbildung
Für Hefen charakteristische Art der Vermehrung ist die Sprossung oder Knospung.

Algen
- produzieren Galerte (Agar-Agar, Carrageen), Öle, Farbstoffe, Eiweiße, u.a.
- besitzen Chlorophyll
- sind größtenteils Eukaryonten
- Blaualgen sind Prokaryonten

2. Sauerkraut
Sauerkraut wird durch das Wachstum von "Weißkohlbakterien" hergestellt. Es handelt sich um eine Milchsäuregärung.
Im allgemeinen ist die Gärung der Abbau von Glucose ohne Beteiligung von freiem Sauerstoff.
Glucose wird unter Oxidation zum Pyruvat abgebaut (Glykolyse). Im Unterschied zur Atmung (aerobe Bedingungen) werden die Reduktionsäquivalente NADH2 (Wasserstoffträger) am Schluss der Reaktion wieder auf das Pyruvat übertragen. Dabei wird Milchsäure (Lactat) gebildet.
C6H12O6+2ADP+Pi --> 2CH3-CHOH-COOH+2ATP

ATP - Adenosintriphosphat(chemisch gebundene Energie)
ADP - Adenosindiphosphat (geringerer Energiegehalt)
Pi - anorganisch Phosphat (Phosphorylierung)

Rezeptur:
Weißkohl zerschneiden, etwas zerstampfen und in einem Glas mit der folgenden sterilen Lsg bedecken. Glas evrschließen und bei 28°C bebrühten.
Wasser 1L
NaCL 5g
Glucose 5g

Diagnistische Nachweisverfahren
- IMViC-Verfahren
I=Indolbildung: 1%Trypton pH 7,0
M=Methylrotprobe: Pepton 0,7%, Glucose 0,5%, K2HPO4 0,5%, pH 6,9
V=Voges-Proskauer-Reaktion: gleiche Lsg wie bei M
C=Citratverwertung: Na-Citrat 0,3%, NaNH4HPO4 0,15%, MgSO4 0,02%, KH2PO$ 0,1%; pH 6,7

Weitere Verfahren:
- Enterotube
- API 20 E
API 20 E ist ein miniaturisiertes System zur Indifizierung von Enterobacteriaceaen und anderer gramnegativer Stäbchen mit Hilfe von 23 standardisierten biochemischen Reaktionen.

Gramfärbung:
- gramnegative (Hellrot)
- grampositive Bakterien (Blau, Violett)

Unterscheiden sich im Aufbau der Zellwand. Entscheidend ist ihr das Murein. Grundbaustein:
N-Acetyl-glucosamin-(1>4)-N-Acetyl-muraminsäure, ein Disaccharid

Das Enzym Lysozym ist eine Hydrolase, die Kohlenhydratketten spaltet. Dazu gehört auch das Murein.
Bei gramnegativen Bakterien liegen neben dem Murein noch große Mengen Lipoproteine und Lipopolysaccharide vor, die durch Ca2+-Ionen ihre Stabilität erhalten.

Agardiffusionstest:

Ein Nährboden wird mit Baterien kontaminiert. Nach dem Gießen und Aushärten werden Löcher aus der Platte herausgestochen. In diese Löcher wird ein Antibiotikum unterschiedlicher Konzentrationen gegeben. Dann wird die Platte inkubiert.Das Antibiotikum diffundiert in den Agar hinein. Um das Loch bildet sich eine Zone (Hemmhof), in welcher das Wachstum der Baktrien gehemmt wird. Diese Zone wird vermessen und so die Wirkung eines Antibiotikums bestimmt.

So es ist schon spät geworden und möchte jetzt ins Bett. Das mit der Zellzahlbestimmung kann ich zur Zeit nicht beantworten. Vielleicht erfahre ich noch was und lasse es dich dann wissen.

MfG


------------------
- Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen -

nobody
08.07.2000, 14:03
Hey SUPER vielen Dank!
:jump_green:

Besonders mit den Murein Sachen hast du mir sehr geholfen!
So muß erst mal meine Versuchsprotokolle weiterschreiben.

CU

nobody
08.07.2000, 16:04
Kannst du mir vielleicht bei folgenden Sachverhalten helfen?:

-Beim Antibiotikatest sollten wir mit folgenden mit Antibiotika getränkte Filterpapiere 4000μg/2mL arbeiten:

1. Penicillin G Kaliumsalz
2. Chloramphenilol
3. Tatracyclin Hydrochlorid
4. 2,3,5 Triphenyltetrazoliumchlorid
Kanst du was zu den einzelnen Stoffen und deren Wirkung sagen?

-Beim IMVC Test hatte ich folgende Versuchsergebnisse:
Grüne Kolonie (Eschericha coli)
I: gelbe Phase
M: Rot Färbung
V: Gelb Färbung
C: Klar

Violette Kolonie (Enterobacter aerogenes)
I: gelbe Phase
M: Gelb Färbung
V: Gelb Färbung
C: Klar

Diese Ergebnisse sollen aber (laut unserem Ausbilder) bei den angegebenen Kolonien falsch sein.
Kannst Du mir sagen was denn für die beiden genannten Bakterienstämme herrauskommen müsste und vor allem wie die Tests funktionieren. Was weist man das überhaupt nach?


Und noch einige Fragen:
Als Chemielaborrant hast du aber ien ziehmlich fundiertes Bio Wissen. Arbeitest du in einer Bio Abteilung im Labor? Wie lange bist du schon chemielaborant?
Hast du dich schon mal über weiterbildung informiert? (Ich suche noch jemandem der mir infos geben kann, denn ich weiß noch nicht was ich nach meiner Ausbildung machen soll!)

nobody
08.07.2000, 20:06
Hi terra,

zu meinem fundierten Biowissen:

Als Teil meiner Ausbildung habe ich auch in einem mikrobiologischen Labor gearbeitet.
Biotechnolgie ist auch ein Fachbereich meiner Fortbildung.
Aber das tiefgründigen Infos verdanken wir meiner Freundin. Sie ist gelernte BTA.

Also weiter im Text!

Zur Zellzahlbestimmung habe ich keine weiteren Infos. Nur dass man bei der Zellzahlbestimmung zwischen der Gesamtzellzahl- und der Lebendzellzahl unterscheidet.
Direkte Zellzählung erfolgt unter dem Mikroskop.

Zur Auswertung nach dem IMViC-Verfahren:

Eschericha coli:
I = Nach Kovakszugabe, untere Phase rot, positiv
M = Methylrotzugabe, oben rote Ringbildung, positiv
V = negativ, Farbe? (Wenn positiv wäre, dann rot-violetter Farbton!)
C = klar, negativ

Enterobacter aerogenes:
I = nach Kovakszugabe obere Phase gelb, negativ
M = negativ, keine rote Ringbildung, Farbe?
V = positiv, rot-violette Farbe
C = Trübung, positiv

Du siehst, ihr habt Urin untersucht! Wir sind uns da 99%ig sicher!

Wie das IMViC-Verfahren genau funktioniert, weiss ich auch nicht, ausser das irgendwelche chemischen Reaktionen ablaufen. Aber wenn du es genauer wissen willst, geh mal in irgendeine Bücherei und schau, in der Naturwissenschaftlichenabteilung, mal nach folgendem Buch: Allgemeine Mikrobiologie von H.G. Schlegel, erschienen im Georg Thieme Verlag, Stuttgart.

Nun noch kurz zu den Antibiotika:
1. Penicillin G, Verwendung als das Kaliumsalz oder als das schwerlösliche N,N'-Dibenzylethylendiaminsalz, greift nur gram-positive Bakterien an, weil sie einen anderen Zellwandaufbau haben als die gram-negativen (s. Bericht vorher).
2. Chloramphenicol
Antibiotikum vom Streptomyces venezuelae
Chemisch: Phenylethylamin-Derivat
Es wirkt nicht nur gegen Baterien, sondern auch gegen große Viren, z.B. Psittakosis (Papageienkrankheit) und Fleckfieber.
3. Tetracyclin
(Achromycin, Hostacyclin)
Breites Wirkungsspektrum z.B. gegen Cholera
4. 2,3,5 Triphenyltetrazoliumchlorid (TTC)
Reduktionsindikator und Vitalfarbstoff in der Biologie.
Antibiotikum, keine Ahnung!
Tetrazoliumsalze werden zur Prüfung der Keimfähigkeit von Samen verwendet.

Über die Wirkung und deren biochemischen Reaktionen mit den Mikroorgansimen habe ich keine blassen Schimmer.

Weiterbildungsmöglichkeiten!
Eines meiner Lieblingsthemen. Ich bin seit 6 Jahren mit der Ausbildung fertig. Und mache zur Zeit eine Fortbildung zum Chemotechniker, Fachrichtung Labortechnik, an der Fernschule in Hamburg.
Soviel zu mir. Eine Anleitung gibt es leider nicht aber vielleicht kann ich dir hiermit helfen.

Frage ist, wann ist man fertig mit der Ausbildung und must der Wehrdienst noch geleisten werden? Welche Schulbildung hat man? Was möchte man später machen? Mag man den Beruf oder sollte man noch umsatteln?
Möchte man Verantwortung im Beruf übernehmen und evtl. Mitarbeiter führen?

In unserem Beruf sind viele Wege offen. Was geht?
1. Ausbildung + Mittlere Reife:
Fortbildung zum Chemotechniker (als Abend-, Tagesform oder Fernschule) Voraussetzung:
Fachliche Ausbildung und sieben Jahre Berufserfahrung (inkl. Ausbildung)
Neben dem Chemotechniker erhält man das Fachabitur. Das Fachabitur kann man auch anders erwerben. (Fernschule, Abend- oder als Tagesform)
Der Weg zur Fachhochschule ist offen. Von mir aus Chemie studieren und den Dipl.-Ing. erwerben. Danach an der UNI promovieren und anschließend den Prof. machen. Wir haben da nur ein kleines Zeitproblem. Man wird zu alt sein!

2. Ausbildung + Abitur
Direkt an der Hochschule oder UNI studieren.
Selbe Weg wie bei 1.

Ich habe nach meiner Ausbildung fünf Jahre gebraucht als ich endlich wusste was ich wollte.

Ich kann dir auch konkretere Infos geben.

MfG

------------------
- Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen -

nobody
09.07.2000, 12:11
Über Nacht ist es mir gekommen!
Nicht was du denkst, Ideen natürlich.

Deine Fragen nach der Lebendzellzahlbestimmung und die der Antibiotika haben mich darauf gebracht.
Hier die möglichen Zusammenhänge:

Mikroorganismen sind gegenüber den zur Abtötung eingesetzten Mitteln in verschiedenem Grad anfällig. Es bestehen Unterschiede von Art zu Art, vom Alter der Zellen oder Sporen, usw. Die Abtötung der Mirkoorganismen beim Sterilisationsvorgang, z.B., gemessen an der Lebendkeimzahl, ist zu jedem Zeitpunkt der vorhandenen Zahl lebender Zellen proportional und folgt der Kinetik einer Reaktion 1. Ordnung:

N = N0 * e-kt

N = Zellzahl zur Zeit t
N0 = Anfangszahl
k = exponentielle Absterberate
t = Zeit

Anstelle der Absterberaten gibt man zur Kennzeichnung des unter bestimmten Bedingungen bei einer definierten Population eintretenden Abtötungsfolge den D-Wert an, d.h. die Zeit, welche zur Abtötung von 90% der Zellen notwendig ist , auch dezimale Reduktionszeit (D10) genannt.

Die in der Technik und Labor am meisten verbreitete Methode ist die Hitzesterilisation mit gespanntem, gesättigten Waserdampf. Deshalb werden Messungen des D-Wertes an wässrigen Sporensuspensionen vorgenommen.

Ich denke, jetzt sind alle deine Fragen geklärt. Oder noch nicht?
Wir werden sehen. Schönen Sonntag noch.

------------------
- Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen -

[This message has been edited by Liquid (edited 09-07-2000).]

[This message has been edited by Liquid (edited 09-07-2000).]

nobody
09.07.2000, 16:24
Danke!
Bis auf die Zusammenhänge bei der Lebendzellzahlbestimmung und dem Antibiotika Test, ist mir eigentlich alles klar.

Kannst du noch was zum
Wright -Burri -Verschluss sagen.
Diese spezielle Verschluss Art haben wir bei dem Versuch, anaerobe Sporenbildner (Buttersäuregärung) zu züchten benutzt.
Wozu ist diese spezielle Verschluss Art gut (Was machen die Chemikalien dabei)

Ansonsten hast du mir fast jede Frage im Universum beantwortet!
Danke auch noch mal an deine Freundin!

Was meine Breufliche Weiterbildung anbetrift, so würde ich dich gerne über einige Sachen ausquetschen. Du scheinst dich ja im Zuge deiner eigenen Karriere darüber gut informiert zu haben.

Können wir soetwas nicht mal in einem ICQ Chat bequatschen?! Ich habe deine No. schon mal in meine contact list aufgenommen, tauche da aber unter meinem Spielernamen auf.

MfG terra

nobody
10.07.2000, 21:41
Hi terra,

Was für Chemikalien? Bakterien bilden unter ungünstigen Bedingungen Sporen und die Gärung läuft weitesgehend unter anaeroben Bedingungen ab.

Wright-Burri-Verschluss keine Ahnung. Aber die Informationsmaschinerie läuft. Ich könnte mir vorstellen, dass dies ein sehr dichter Verschluss ist. Der weder Bakterien noch Luft in das Gefäß läßt. Darüber hinaus druckstabil ist. Da CO2-Bildung.

Buttersäure ist ein Glycerinester, der in Butter vorkommt. Gärprozesse z.B. mit Closteridium butyricum. Ausgangsstoff, wie immer, Kohlenhydrate.

ICQ-Chat grundsätzlich eine gute Idee. Aber! ich habe mir die Software erst vor kurzem heruntergeladen. Muss mich erst damit zurecht finden. Bin aber nicht so begeistert. Zudem muss man sich zu einer bestimmte Zeit verabreden und ich weiß nicht, ob ich diese Zeiten auch einhalten kann.

Dennoch kannst du mir vielleicht auch ein paar Tipps zu ICQ geben. Habe trotzdem Interesse.

MfG

------------------
- Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen -

nobody
12.07.2000, 16:44
Hallo Liquid!!

Ich meine die Chemikalien im Wright -Burri -Verschluss.
Der ist für Reagenzgläser gedacht. Oberndrauf ist ein Stopfen, 1cm darunter ist ein Wattestück mit bestimmter Lösung. Noch ein Stück weiter unten kommt ein mit anderer Flüssigkeit geträngter Wattebausch.
Ich hab aber keine Ahnung wozu das ganze?!

Bin auch fast fertig mit den Protokollen.

Zum Thema ICQ.
Experte bin ich nicht bei dem Thema. Ein Freund hat mir das Programm eingerichtet. Ich benutze es nur!

Ist aber ganz einfach. ;-)

Gruß terra

nobody
13.07.2000, 20:45
Hi terra,

hier muss ich passen. Selbst die Biologen kennen diesen Verschluss nicht. Must du deinen Ausbilder fragen.

MfG

------------------
- Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen -

nobody
14.07.2000, 14:29
Hi Liquid!

Wie der Verschluss aussieht (gemacht wird) weiß ich. Ich wollte nur wissen wiso man diesen speziellen Verschluß benutzt.

Aber egal, ich habe heute meine Protokolle abgegeben.

DANKE nochmal für deinen Einsatz!
:jump_green:
"Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen"
Guter Spruch!

So, ich fahr jetzt erst mal nen paar Wochen in den Urlaub.
Ich muss umbedingt noch was zum Thema Weiterbildung wissen (ICQ??). Ich meld mich dann mal.


Gruß terra

nobody
22.09.2004, 18:58
hallo terra, falls du hier überhaupt nochmal rein schaust, der Verschluss ist für Bakterien gedacht, die keinen Sauerstoff vertragen. Können also nur unter Abwesenheit von Sauerstoff wachse ( Sauerstoff ist für sie toxisch!)

Ich hätte auch mal eine kurze Frage:
weiß denn jemand von euch was die Abkürzung API heißt? kommt bestimmt aus dem lateinischen oder?

buba
22.09.2004, 19:39
"Sulfate API medium is used for detection and estimation of sulfate reducing bacteria as per American Petroleum Institute Recommended Practice. These bacteria are able to grow and reduce sulphate to sulphide in this medium."

Sowas?