Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Faust I
4hooves
01.05.2003, 11:00
Hallo,
zur Abwechslung in diesem Forum mal eine Frage:
Ich habe für die Schule den Faust gelesen (1.Teil). Ich verstehe das Ende aber ehrlich gesagt nicht :confused: Wieso wird Gretchen am Ende vom Herrn "gerichtet" (ist das überhaupt negativ gemeint?)? Und hat Mephisto eine der Wetten (mit Faust oder dem Herrn) gewonnen? Meine Lehrerin sagt ständig, dem Teufel wäre es nicht möglich, die Wetten zu gewinnen, weil die sich irgendwie widersprächen; Warum, das hat sich mir auch noch nicht erschlossen. Wäre nett, wenn Ihr mir auf die Sprünge helfen könntet!
4hooves
nobody
01.05.2003, 12:21
also in Faust Teil 2 gewinnt Mephisto auf jedenfalls die Wette denn Faust spricht den verbotenen satz aus. allerdings wird er von Mephisto auch sehr arg getäuscht!
soweit ich mich erinnern kann lautet der Schluss von Faust 1
Mephisto: Sie ist gerichtet
Stimme von oben: Ist gerettet
Mephisto (zu Faust): Her zu mir
Sitmme: Heinrich! Heinrich!
Gretchen erkennt ihren Fehler und übergibt sich dem Gericht Gottes der ihr im drittletzten Vers verzeiht.
PS: Für weitere Fragen zu Faust stehe ich immer offen mein absolutes Lieblingsthema!
mfg kappa
4hooves
02.05.2003, 17:27
@kappa: 1.)Prima, kannst du mir Sekundärliteratur nennen, die den Verlauf der Geschichte verständlich erläutern?
2.)Schliesst der 2. Teil denn an den ersten direkt an, suche Ich also ein Ende, wo es gar keins gibt (Der nächste Teil wurde mir bisher nicht gegeben)?
3.)Wiedersprechen sich die Wetten/wasauchimmer Mephistos oder nicht?
4.)Danke; Und du hast Recht: Sie wird vom Herrgott "gerettet", nicht gerichtet.
4hooves
nobody
02.05.2003, 18:48
@1: nein ich glaube nicht aber im Internet musst du doch etwas finden. google doch einfach mal oder schau bei www.hausarbeiten.de vorbei
@2: Ja so ist es. man kann zwar Faust 1 als eigenständiges Werk betrachten, doch das wirkliche Ende findet sich erst im 2. Teil. der allerdings extrem kompliziert und ohne Anmerkungen zur damaligen Zeit nicht verständlich ist.
@3: Ich versteh nicht ganz was du meinst. Mephisto wettet zwei mal. Mit gott, dass er es schafft faust vom rechten Wege abzukommen, obwohl der Herr fest davon überzeugt ist, dass jeder mensch in seinem dunklen drange sich des rechten weges stets bewusst ist. Mit Faust wettet er, dass er dem immer weiter strebenden Faust einen Augenblick bieten kann den er festhalten will. Dazu kannst du den Monolog Fausts in der ersten Szene vergleichen, indem er seinen unstillbaren Wissensdrang zum Selbstmordversuch treibt.
mfg kappa
4hooves
03.05.2003, 20:52
Ja, diese Wetten habe Ich auch in dem Sinne verstanden und denke, beide wären zu gewinnen; meine Lehrerin meint allerdings ständig, dass die sich wiedersprächen und deshalb der Teufel verlieren müßte, was mir nicht in den Kopf will. Naja, Ich denke Ich lese einfach mal den zweiten Teil. Danke für deine Zeit!
4hooves
playboybunny will liebe
06.05.2007, 19:32
Kann mir jmd die INterpretation von Die Hexenküche geben? :p