Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 11.09.2002
Nasty
11.09.2002, 19:17
Da ja heute der 11.09.2002 ist, also ein Jahr nach den Anschlägen in Amerika, würde ich mal von euch gerne wissen, was ihr davon haltet. In den letzten Tagen wurde ja wieder viel berichtig über das was damals war und heute wurden ja mehr Sicherheitskräfte und Vorsichten getroffen. Hat sich vielleicht bei euch in der Nähe was ergeben oder so?
Bei mir war es heute irgendwie komisch, In ganz Bochum und auch Wanne-Eickel war heute für ca. 30 min Stromausfall. In Krankenhäusern liefen Notstromversorungen und sonst ging nichts mehr. Natrürlich reden und meinen jetzt alle es hätte was mit Anschlägen oder so zu tun. Ich würde gern mal Eure Meinung dazu hören.
Gruß Nasty
Markus H.
11.09.2002, 19:33
blödsinn, ich denke nicht, dass etwas passiert. mir ist das alles zu übertrieben.
2 sachen: 1.) war schrecklich, furchtbar, das darf nicht mehr passieren.
2.) vorsicht, der bush verwendet das sicher gleich wieder als anlass, den irak angreifen zu wollen, N-korea ist dann also ein schurkenstaat, ebenso wie einige andere auch. man muss beim bush aufpassen, der ist dämlich genug, die amerikaner sind dämlich genug...
man muss eine andere lösung als irgendeinen krieg gegen sadam, arafat oder gar unbekannt, hauptsache bomben fallen, zu führen finden!
Nasty
11.09.2002, 19:35
Ich find es auch nicht gut, das Bush einen Krieg führen will. Meiner Meinung nach würde er damit auch viel zu viele andere Länder mit ein beziehen. Und Krieg ist nie eine gute Lösung.
nobody
11.09.2002, 20:25
andererseits kann man auch nicht tatenlos zusehen wie die ganzen Demagogen ABC Waffen bauen um sie nachher gegen friedliche Nationen einzusetzen.
Aber um das zu verhindern darf man natürlich keinen krieg gegen das ganze Land führen.
Sinnvoller wären das gezielte auschalten von forschungseinrichtungen und das liquidieren fanatischer Volksführer.
hippie
11.09.2002, 20:28
Originalnachricht erstellt von AV
andererseits kann man auch nicht tatenlos zusehen wie die ganzen Demagogen ABC Waffen bauen um sie nachher gegen friedliche Nationen einzusetzen.
das interpretiere ich als "man kann nicht zusehen, wie die amerikaner ABC waffen bauen und damit immer wieder kriege führen in denen sie nichts zu suchen haben"
und weiter, das NIH (und andres) zu zerstören und Bush zu liquidieren.
nobody
11.09.2002, 20:44
Moin zusammen !
Also ich bin der festen Meinung das keiner von uns den 11.09.01 je in seinem Leben vergessen wird.
Wie ich den besagten Tag nach einem stressigen Arbeitstag nach Hause kam, mußtze ich erst einmal ganz schön schlucken und ich stand einfach nur mit offenen Mund im Wohnzimmer. Mein alter Herr und sind vor der Glotze erstarrt und schwiegen uns einfach nur an !
Aber heute habe ich gar nichts mit bekommen wegen Sicherheitsmaßnahmen, dazu muss ich sagen, dass es hier im Norden nicht so ein Politisches Ballungszentrum ist usw.
Aber was mich nach den 11.09.01 sehr gestört hat, war die ganze Panik mache wegen Antrax! Das war echt schreklich, vor allem wenn sich ein paar Spaßvögel ein Scherz erlauben und Backpulver in einem Zug verstreuen und man durch den Pieper vom Essen weggeholt wird. Da kommt es mir echt hoch, kotzt!! :mad:
Weil da hört der Spaß echt auf, vor allem nach solch einem Ereignis!!
nobody
11.09.2002, 21:32
Originalnachricht erstellt von hippie
das interpretiere ich als "man kann nicht zusehen, wie die amerikaner ABC waffen bauen und damit immer wieder kriege führen in denen sie nichts zu suchen haben"
das ich damit nicht die amerikaner sondern angriffslustige nahoststaaten meinte war hoffentlich klar.
Denn einen wirklichen Demagogen haben die Amerikaner meiner meinung nach nicht...das volk hat schliesslich immer noch die wahl wer an der spitze des landes steht ..desweiteren hat der senat immer noch genug einfluss in vielen dingen!
Ich denke aber mal das du mit deiner antwort eher darauf abspielst das die amis sich als "weltpolizei" überall einmischen.
Solange das einmischen nicht rein wirtschaftlichen interessen dient die nur den amis zugute kommen unterstütze ich dieses einmischen aber ohne einwand !
Schliesslich dient es ja zum einen dem zweck menschen die unter der tyrannei eines militärregimes leben müssen eine schönere zukunft zu verschaffen ....und vor allem dient es dazu die gefahr durch angriffslustige staaten mit geisteskranken führern abzuwehren !
hippie
11.09.2002, 21:49
Mir fällt es in letzter Zeit immer schwieriger mein "zweites Vaterland" zu verteidigen. Bush ist in meinen Augen ein Demagoge, Cheney ein noch schlimmerer.
ork
11.09.2002, 21:56
Originalnachricht erstellt von AV
...das volk hat schliesslich immer noch die wahl wer an der spitze des landes steht...
Dazu fällt mir ein schönes Zitat ein - ich glaube hippie hat das mal geschrieben:
"USA. Das Land in dem derjenige Präsident wird, der die zweitmeisten Stimmen bekommt."
hippie
11.09.2002, 22:16
danke, ork, das wollte ich auch noch sagen.
Markus H.
11.09.2002, 22:18
Originalnachricht erstellt von AV
das ich damit nicht die amerikaner sondern angriffslustige nahoststaaten meinte war hoffentlich klar.
Denn einen wirklichen Demagogen haben die Amerikaner meiner meinung nach nicht...das volk hat schliesslich immer noch die wahl wer an der spitze des landes steht ..desweiteren hat der senat immer noch genug einfluss in vielen dingen!
Ich denke aber mal das du mit deiner antwort eher darauf abspielst das die amis sich als "weltpolizei" überall einmischen.
Solange das einmischen nicht rein wirtschaftlichen interessen dient die nur den amis zugute kommen unterstütze ich dieses einmischen aber ohne einwand !
Schliesslich dient es ja zum einen dem zweck menschen die unter der tyrannei eines militärregimes leben müssen eine schönere zukunft zu verschaffen ....und vor allem dient es dazu die gefahr durch angriffslustige staaten mit geisteskranken führern abzuwehren !
schön, gleich am anfang ein verallgemeinerndes "nahost-staaten"; bush & co. sind keine demagogen, freie wahl (fiel ja eigentlich auf gore); deinen 3ten absatz sehe ich so: wenn die deutschen ölpreise auch sinken, nicht nur die amerikanischen, ist es gut.
und zuletzt: dein angriffslustige staaten mit geisteskranken führern (meinst du sicher nicht die USA?) in ein gummibärchenblumenland zu verwandeln ist zum einen nicht die aufgabe der USA, zum anderen schlichtweg nicht machbar!
wenn der irak angegriffen wird: staat kann zerfallen --> folgekriege in nachbarstaaten. wenn sie diese ach so gefährlichen waffen, die bereits auf washington gerichtet sind, wirklich haben und dann angegriffen werden... sie werden sagen: lieber nicht wehren, wir könnten die USA noch mehr verärgern, sodass die dann ihre atomwaffen einsetzen (rhetorische frage: wie habe ich das letzte wohl gemeint?)
lass mich raten, wen du wählen wirst *rolleyes
du würdest übrigens gut zu den briten passen (*bei fuß, tony!)
anm: das ausschalten von forschungsanlagen hat bis jetzt normalerweise so geendet, dass rotkreuzlager, medikamentfabriken und dergleichen niedergebombt wurden, nebst privathaushalten (obwohl die israelis diese vorgehensweise sicher verstünden).
nobody
11.09.2002, 22:55
Originalnachricht erstellt von Markus H.
schön, gleich am anfang ein verallgemeinerndes "nahost-staaten";
was heisst hier verallgemeinernd :confused: ..ich rede von den angriffslustigen nahoststaaten..z.B der irak.
Originalnachricht erstellt von Markus H.
bush & co. sind keine demagogen, freie wahl (fiel ja eigentlich auf gore);
ganz meine meinung...hitler war z.B ein Demagoge. Castro ist ebenfalls einer ! Aber da sist definitionssache und darüber lässt sich schlecht streiten.
Originalnachricht erstellt von Markus H.
deinen 3ten absatz sehe ich so: wenn die deutschen ölpreise auch sinken, nicht nur die amerikanischen, ist es gut.
siehst du falsch bzw. liest du falsch..ein kriegerisches eingreifen der USA welches den wirtschaftlichen vorteil nur einigen wenigen Ländern bringt ist natürlich im sinne des demokratischen systems nicht ok.
Originalnachricht erstellt von Markus H.
und zuletzt: dein angriffslustige staaten mit geisteskranken führern (meinst du sicher nicht die USA?)...
natürlich nicht...damit meine ich führer wie z.B saddam der andere länder "überfällt" um sein volk auf diese weise reicher zu machen..hitler war auch so jemand.
Originalnachricht erstellt von Markus H.
...in ein gummibärchenblumenland zu verwandeln ist zum einen nicht die aufgabe der USA, zum anderen schlichtweg nicht machbar!
"gummibärchenland" hat auch niemand behauptet.
Aber die einführung eines demokratischen + kapitalistischen systems in länder mit militärregimes oder anderen systemem, die für den wohlstand der bevölkerung nicht gerade vorteilhaft sind, wäre ein wichtiger schritt, um den menschen eine bessere zukunft zu geben.
...da ich hier direkt den nächsten einspruch wittere...ich halte das kapitalistisch demokratische system nicht für das mass aller dinge...aber verglichen mit dem kommunismus und den inhumanen systemen (beispielsweise china), kenne ich kein besseres das sich so bewährt hat. (ergänzung: die grundzüge des Kommunismus und Soziallismus sind an sich gut..wie sich gezeigt hat, leider jedoch nicht in die realität umzusetzen)
Ob es die Aufgabe der USA ist... ich habe kein problem damit...warum sollte eine industrienation die die macht und mittel hat nicht diese aufgabe übernehmen ?
Originalnachricht erstellt von Markus H.
wenn der irak angegriffen wird: staat kann zerfallen --> folgekriege in nachbarstaaten. wenn sie diese ach so gefährlichen waffen, die bereits auf washington gerichtet sind, wirklich haben und dann angegriffen werden... sie werden sagen: lieber nicht wehren, wir könnten die USA noch mehr verärgern, sodass die dann ihre atomwaffen einsetzen (rhetorische frage: wie habe ich das letzte wohl gemeint?)
ich tippe mal auf "ironisch"... aber da sie diese waffen noch nicht zu haben scheinen..(sonst würden die amis keinen krieg riskieren wollen) müssen die nationen die menschenrechte würdigen eben kriegerisch verhindern das agressive länder die menschenrechte nicht beachten solche waffen in die hände kriegen bzw. durch forschung selbst produzieren können....möchte mir gar nicht vorstellen was passiert wäre wenn hitler 100 atombömbchen im schrank gehabt hätte...oder was würde unser guter osama bin laden damit machen ?..natürlich..der schmeisst sie auf jede hauptstadt der industrienationen...daher ja auch mein argument forschungseinrichtungen zu zerstören um kranken fanatikern diese möglichkeit der kriegsführung zu entziehen !
Originalnachricht erstellt von Markus H.
du würdest übrigens gut zu den briten passen (*bei fuß, tony!)
Ich befürworte eben ein Bündnis aller demokratischen Länder in denen menschenrechte geachtet werden. Schliesslich ist das ziel aller politik doch konflikte zu verhindern und ALLEN menschen gleichermassen ein leben im wohlstand zu ermöglichen. Und da ist das demokratische system recht gut für geeignet.
Originalnachricht erstellt von Markus H.
anm: das ausschalten von forschungsanlagen hat bis jetzt normalerweise so geendet, dass rotkreuzlager, medikamentfabriken und dergleichen niedergebombt wurden, nebst privathaushalten (obwohl die israelis diese vorgehensweise sicher verstünden).
Darf natürlich nicht passieren...glaube aber nicht das die amis mit einer 50-50 chance ihre bömbchen abwerfen..das ist eher ausnahme !
hippie
11.09.2002, 23:08
Originalnachricht erstellt von AV
was heisst hier verallgemeinernd :confused: ..ich rede von den angriffslustigen nahoststaaten..z.B der irak.
Den Irak geographisch in den nahen Oste zu legen, darüber lässt sich streiten.
ganz meine meinung...hitler war z.B ein Demagoge. Castro ist ebenfalls einer ! Aber da sist definitionssache und darüber lässt sich schlecht streiten.
Ich hatte das als ironischen einwurf von MH angesehen...
Der Hitler-Hussein vergleich zieht m.E. nicht.
siehst du falsch bzw. liest du falsch..ein kriegerisches eingreifen der USA welches den wirtschaftlichen vorteil nur einigen wenigen Ländern bringt ist natürlich im sinne des demokratischen systems nicht ok.
das hattest du nicht so in dem vorherigen beitrag geschrieben.
"gummibärchenland" hat auch niemand behauptet.
Aber die einführung eines demokratischen + kapitalistischen systems in länder mit militärregimes oder anderen systemem, die für den wohlstand der bevölkerung nicht gerade vorteilhaft sind, wäre ein wichtiger schritt, um den menschen eine bessere zukunft zu geben.
Ich halte es für einen absoluten schwachsinn in länder wie Afghanistan oder dem Irak von heute auf morgen eine Demokratie einzurichten. Erstens braucht das Zeit, in Deutschland z.b. waren es rund 150 Jahre, nis wir eine glatt laufende demokratie hatten.
Und dann ist es fast unmöglich in die jahrhundertalte arabische kultur, ja die sitzen nicht nur böse in der wüste rum, die haben ein hochentwickelte kultur, so hopplahopp mit einer westlichen variante zu überschreiben.
Ich befürworte eben ein Bündnis aller demokratischen Länder in denen menschenrechte geachtet werden. Schliesslich ist das ziel aller politik doch konflikte zu verhindern und ALLEN menschen gleichermassen ein leben im wohlstand zu ermöglichen. Und da ist das demokratische system recht gut für geeignet.
Was die Einführung einer Demokratie für wunder wirkt kann man täglich in West- und Zentralafrika sehen.
ork
11.09.2002, 23:15
Originalnachricht erstellt von AV
Ob es die Aufgabe der USA ist... ich habe kein problem damit...warum sollte eine industrienation die die macht und mittel hat nicht diese aufgabe übernehmen ?
Ich habe nicht ganz verstanden, wie hippie das kommentieren wollte, aber,
@AV: Was ist denn dann Deiner Meinung nach die Aufgabe der Vereinten Nationen?
nobody
11.09.2002, 23:24
Originalnachricht erstellt von hippie
Den Irak geographisch in den nahen Oste zu legen, darüber lässt sich streiten.
Naher Osten
[Arabien]
politischer Sammelbegriff für die außereuropäischen Länder am östlichen Mittelmeer. Heute zählen in der Regel die arabischen Staaten Vorderasiens und Israel zum Nahen Osten;oft werden auch Ägypten, selten die Türkei und der Iran mit einbezogen.Arabien: rund 3,5 Mio. km² Saudi-Arabien, Jemen, Oman, Katar, Vereinigte Arabische Emirate, Bahrain, Kuwait, Irak , Jordanien
Originalnachricht erstellt von hippie
das hattest du nicht so in dem vorherigen beitrag geschrieben.
Ich gebe zu das mein erster beitrag verschiedene Interpretationsweisen offen lies..war aber nciht so gemeint..darfst du mir glauben ;)
Originalnachricht erstellt von hippie
Ich halte es für einen absoluten schwachsinn in länder wie Afghanistan oder dem Irak von heute auf morgen eine Demokratie einzurichten.
jo...das dürfte bei den meisten nicht demokratischen ländern nicht gehen.
Originalnachricht erstellt von hippie
Erstens braucht das Zeit, in Deutschland z.b. waren es rund 150 Jahre, nis wir eine glatt laufende demokratie hatten.
irgendwann sollte man einen anfang machen...ansonsten werden menschenrechte weiter verletzt.
Originalnachricht erstellt von hippie
ja die sitzen nicht nur böse in der wüste rum
http://www.mysmilies.de/biglaugh_2.gif
Originalnachricht erstellt von hippie
Und dann ist es fast unmöglich in die jahrhundertalte arabische kultur, ja die sitzen nicht nur böse in der wüste rum, die haben ein hochentwickelte kultur, so hopplahopp mit einer westlichen variante zu überschreiben.
also lieber zusehen wie z.B in China menschen wegen kleineren Delikten hingerichtet werden?
...oder wie z.B Massenhinrichtungen durchgeführt werden, um sich eine unbeliebte minderheit vom hals zu schaffen ?
Originalnachricht erstellt von hippie
Was die Einführung einer Demokratie für wunder wirkt kann man täglich in West- und Zentralafrika sehen.
[/B]
Welches system schlägst du stattdessen vor ?
nobody
11.09.2002, 23:25
Originalnachricht erstellt von ork
@AV: Was ist denn dann Deiner Meinung nach die Aufgabe der Vereinten Nationen?
Die Antwort findest du doch bereits an anderer Stelle in dem text.
hippie
11.09.2002, 23:45
@ork: das war ein zitierfehler, den ich nachträglich entfernt habe.
@AV, man kann sich wie gesagt drüber streiten, ich weiß, dass man per def. (dtv-Taschen Lexikon, 1968) sogar Pakistan hinzuziehen könnte, ich halte den Begriff allerdings schon beim Irak fraglich, Saudi liegt für mich klar auf der Arabischen Halbinsel, die einen anderen Kulturkreis darstellt, als die küstennahen gebiete am Mittelmeer.
Der Irak liegt dazwischen, Zweistromland halte ich für angebracht.
Langsam könntest du dir echt angewöhnen Quellen anzugeben. :rolleyes:
Auf deine Frage nach der optimalen Staatsformen für die angesprochenen Länder habe ich keine Antwort, wenn ich eine hätte wär ich im Dezember wohl in Oslo.
Allerdings sind die eher stabilen arabischen Länder allesamt Monarchien/Emirate (z.b. Jordanien, VAE, Dubai).
ork
12.09.2002, 00:09
Originalnachricht erstellt von AV
Die Antwort findest du doch bereits an anderer Stelle in dem text.
Oh, dann finde ich sie nicht. Bitte ziteir' Deine Aussage doch nochmal.
Ich meinte mit der Anspielung, dass die UNO überflüssig (und lächerlich) wird, wenn sich einzelne Staaten über das Volkerrecht hinwegsetzen. (Völkerrecht, nicht Recht des Stärkeren!)
minutemen
12.09.2002, 10:59
Originalnachricht erstellt von hippie
Allerdings sind die eher stabilen arabischen Länder allesamt Monarchien/Emirate (z.b. Jordanien, VAE, Dubai).
was wunder, da die gesamte region sich gesellschaftlich mehr oder minder noch im feudalistischen zeitalter befindet - sowohl von den staatlichen strukturen her als auch, und das ist viel wichtiger, vom gros der menschen, die dort leben. ob diese abendländisches gedankengut toll finden, wage ich zu bezweifeln. ob es den lebensbedinmgungen dort gut tut, ebenso. und was wir denen dort aufdrängen, indem wir meinen, unsere demokratie über sie ausschütten zu müssen, ist die wahre aggression. ausserdem ist unser demokratieexport nur hülle. im kern sind wie immer nur wirtschaftliche interessen.
nobody
12.09.2002, 11:09
Originalnachricht erstellt von hippie
[B]
Langsam könntest du dir echt angewöhnen Quellen anzugeben. :rolleyes:
Quelle: Google ;)
@ork
Aber die einführung eines demokratischen + kapitalistischen systems in länder mit militärregimes oder anderen systemem, die für den wohlstand der bevölkerung nicht gerade vorteilhaft sind, wäre ein wichtiger schritt, um den menschen eine bessere zukunft zu geben.
und
aber da sie diese waffen noch nicht zu haben scheinen..(sonst würden die amis keinen krieg riskieren wollen) müssen die nationen die menschenrechte würdigen eben kriegerisch verhindern das agressive länder die menschenrechte nicht beachten solche waffen in die hände kriegen bzw. durch forschung selbst produzieren können....möchte mir gar nicht vorstellen was passiert wäre wenn hitler 100 atombömbchen im schrank gehabt hätte...oder was würde unser guter osama bin laden damit machen ?..natürlich..der schmeisst sie auf jede hauptstadt der industrienationen...daher ja auch mein argument forschungseinrichtungen zu zerstören um kranken fanatikern diese möglichkeit der kriegsführung zu entziehen !
und
Schliesslich dient es ja zum einen dem zweck menschen die unter der tyrannei eines militärregimes leben müssen eine schönere zukunft zu verschaffen ....und vor allem dient es dazu die gefahr durch angriffslustige staaten mit geisteskranken führern abzuwehren !
Zusammengefasst:
Einführung eines Systems in dem Menschenrechte geachtet werden und Fanatikern keine Chance gegeben wird Machtpositionen zu erlangen.
(Kann natürlich immer passieren..aber ist wohl in der demokratie weitaus schwerer!).
Reduzieren der Gefahr durch angriffslustige Staaten indem die Produktion gefährlicher Waffen verhindert wird.
ork
12.09.2002, 12:24
Originalnachricht erstellt von AV
Einführung eines Systems in dem Menschenrechte geachtet werden und Fanatikern keine Chance gegeben wird Machtpositionen zu erlangen.
Nein, das Eingreifen in die Angelegenheiten anderer Staaten sollte nicht zur Aufgabe der UNO gehören. Und ganz besonders kein gewaltsames Eingreifen, denn wie könnte eine Organisation (oder ein Land) für sich beanspruchen, für die Menschenrechte einzutreten, wenn durch ihre eigenen Aktionen Menschenrechte verletzt werden? Und wer entscheidet bitte, was einen Fanatiker ausmacht, bzw. wo die Grenze ist, oder was ein angriffslustiger Staat sein soll?
nobody
12.09.2002, 14:29
Originalnachricht erstellt von ork
Nein, das Eingreifen in die Angelegenheiten anderer Staaten sollte nicht zur Aufgabe der UNO gehören.
Solange der andere Staat seine Bevölkerung halbwegs anständig behandelt ist es ok...es gibt jedoch Länder in denen der grossteil der bevölkerung eine demokratie befürwortet aber diese aufgrund eines Fanatikers der das Militär auf seiner seite hat nicht einführen kann.
Und hier solle die UNO eingreifen..natürlich darf man anderen ländern das demokratische system nicht aufzwingen...wenn aber der grossteil der bevölkerung es wünscht und durch eine fragwürdige regierung daran gehindert wird ist ein eingreifen meiner meinung nach gerechtfertigt.
Originalnachricht erstellt von ork
Und ganz besonders kein gewaltsames Eingreifen, denn wie könnte eine Organisation (oder ein Land) für sich beanspruchen, für die Menschenrechte einzutreten, wenn durch ihre eigenen Aktionen Menschenrechte verletzt werden?
Eine Giftgasfabrik in die Luft zu sprengen ist ein verletzen der menschenrechte ?
Man kann natürlich auch warten bis die fabrik zig tonnen von dem gas produziert hat und ein fanatischer saddam hussein gerade mal lust hat blitzkrieg zu spielen. Dann können wir alle nur noch mit Gasmasken rumlaufen.
Originalnachricht erstellt von ork
Und wer entscheidet bitte, was einen Fanatiker ausmacht, bzw. wo die Grenze ist, oder was ein angriffslustiger Staat sein soll?
Das ist für mich ganz klar zu definieren..
angrissflustige staaten sind staaten die ihre jetzigen grenzen übertreten.
Die Fanatiker von denen wir hier sprechen sind Menschen, die zum erreichen ihrer Ziele über Leichen gehen und sich einen Dreck um menschenrechte scheren. Ihre Ziele sind natürlich eigennützig und/oder zum Nutzen ihres Landes wobei andere Länder (und recht oft auch ihr eigenes Land) darunter leiden müssen.
minutemen
12.09.2002, 14:59
Originalnachricht erstellt von AV
Das ist für mich ganz klar zu definieren..
angrissflustige staaten sind staaten die ihre jetzigen grenzen übertreten.
Die Fanatiker von denen wir hier sprechen sind Menschen, die zum erreichen ihrer Ziele über Leichen gehen und sich einen Dreck um menschenrechte scheren. Ihre Ziele sind natürlich eigennützig und/oder zum Nutzen ihres Landes wobei andere Länder (und recht oft auch ihr eigenes Land) darunter leiden müssen.
aha. da kenne ich ein land, angeblich hort der freiheit & demokratie, mit nen extremisten als präsident (laut larry hagman [jener j.r. ewing aus dallas] dumm, legastheniker und idiot - man lese bitte das interview aus der letzten sonntagsbeilage der süddeutschen - köstlich) und festen willens, die eigenen (staatlichen) grenzen zu überschreiten (wie er, der staat, es auch schon häufig zuvor getan hat: granada, cuba, vietnam, korea...).
warten wir also aufs uno-mandat & marschieren dort mal ein. jaja.
nobody
12.09.2002, 16:33
"...granada, cuba, vietnam, korea..."
aber doch nicht mit der absicht sich in diesen Ländern niederzulassen bzw. sie auszuplündern.
Muss aber ehrlich gesagt zugeben das mein letzter geschichtsunterricht schon etwas länger her ist...also wenn ich mich irre dann klärt mich auf !
hippie
12.09.2002, 17:22
zum Thema "demokratisieren von diktaturen" ein bild, das in meiner Schule in Amerika auffällig viele spinde schmückte...
auf dem bild ist recht schlecht zu erkennen was die 2 senkrechten gegenstände unter dem flugzeug sind..bomben ?
Markus H.
12.09.2002, 20:41
Originalnachricht erstellt von AV
Solange der andere Staat seine Bevölkerung halbwegs anständig behandelt ist es ok...es gibt jedoch Länder in denen der grossteil der bevölkerung eine demokratie befürwortet aber diese aufgrund eines Fanatikers der das Militär auf seiner seite hat nicht einführen kann.
Und hier solle die UNO eingreifen..natürlich darf man anderen ländern das demokratische system nicht aufzwingen...wenn aber der grossteil der bevölkerung es wünscht und durch eine fragwürdige regierung daran gehindert wird ist ein eingreifen meiner meinung nach gerechtfertigt.
beispiele (afghanistan, china, irak, kuba sind keine gültigen beispiele)
Eine Giftgasfabrik in die Luft zu sprengen ist ein verletzen der menschenrechte ?
Man kann natürlich auch warten bis die fabrik zig tonnen von dem gas produziert hat und ein fanatischer saddam hussein gerade mal lust hat blitzkrieg zu spielen. Dann können wir alle nur noch mit Gasmasken rumlaufen.
die amerikaner haben keinerlei beweise für giftgasfabriken. alles schwachsinnige propaganda, die bei 50% der sonst so unkritischen amerikaner schon nicht mehr ankommt!
Das ist für mich ganz klar zu definieren..
angrissflustige staaten sind staaten die ihre jetzigen grenzen übertreten.
ach bitte, bitte: sag mir, wann hat der irak seine jetzigen grenzen überschritten?
Die Fanatiker von denen wir hier sprechen sind Menschen, die zum erreichen ihrer Ziele über Leichen gehen und sich einen Dreck um menschenrechte scheren. Ihre Ziele sind natürlich eigennützig und/oder zum Nutzen ihres Landes wobei andere Länder (und recht oft auch ihr eigenes Land) darunter leiden müssen.
nochmal: du redest ganz sicher nicht von den USA?
hippie
12.09.2002, 21:33
Originalnachricht erstellt von AV
auf dem bild ist recht schlecht zu erkennen was die 2 senkrechten gegenstände unter dem flugzeug sind..bomben ?
Nein, es sind Servelat-Würste :rolleyes:
nobody
12.09.2002, 21:52
Originalnachricht erstellt von hippie
Nein, es sind Servelat-Würste :rolleyes:
http://www.mysmilies.de/lol2.gif
...das wäre ein wesentlicher unterschied...essen abzuwerfen ist gut..und ich dachte schon es sind bomben :D
nein mal im ernst...hätte nicht gedacht das die dinger so kurz nach dem abwurf schon senkrecht stehen...das verwirrte mich dann doch etwas.
nobody
12.09.2002, 23:40
Originalnachricht erstellt von Markus H.
beispiele (afghanistan, china, irak, kuba sind keine gültigen beispiele)
Ob nun der grossteil der Bevölkerung hinter Hussein, Castro, Shui-bian und Karzai stehen kann ich leider nicht sagen...sollte den Politikern jedoch bekannt sein.
Damit du aber auch ein Beispiel hast --> Madagaskar
Originalnachricht erstellt von Markus H.
ach bitte, bitte: sag mir, wann hat der irak seine jetzigen grenzen überschritten?
Ich wurde nach meiner definition eines angriffslustigen staates gefragt und gab als antwort: "Angriffslustige Staaten sind Staaten die ihre jetzigen Grenzen übertreten."
D.h. jeder Staat der innerhalb eines bestimmten zeitraums (dieser zeitraum ist meiner meinung nach für jeden Staat davon abhängig inwiefern sich sein system und seine ansichten seitdem geändert haben) seine Grenzen kriegerisch überschritten hat ist für mich als angriffslustig einzustufen.
Der Irak hat dies mit seinem Blitzkrieg gegen den Iran getan.
ork
13.09.2002, 00:34
Originalnachricht erstellt von AV
Ich wurde nach meiner definition eines angriffslustigen staates gefragt und gab als antwort: "Angriffslustige Staaten sind Staaten die ihre jetzigen Grenzen übertreten."
...
Der Irak hat dies mit seinem Blitzkrieg gegen den Iran getan.
Meinst Du mit Blitzkrieg gegen den Iran den 1. Glofkrieg 1980-1988?
Als der Westen Hussein noch unterstützt hat und ihm die Waffen für diesen Krieg geliefert hat?
nobody
13.09.2002, 00:55
ja genau.
minutemen
13.09.2002, 09:32
Originalnachricht erstellt von ork
Meinst Du mit Blitzkrieg gegen den Iran den 1. Glofkrieg 1980-1988?
Als der Westen Hussein noch unterstützt hat und ihm die Waffen für diesen Krieg geliefert hat?
das iss ja so nicht richtig. damals wurde der irak überwiegend von den russen mit waffen versorgt und die amerikaner fanden es gut, den iran - trotz, dass da, zumindest wenig später, angeblich der kinderfressende antichrist wohnte - zu unterstützen. hätten die grossmächte direkt eingegriffen, wären beide länder wohl auch so in die steinzeit zurückgebombt worden wie seinerzeit korea.